Die Rückkehr von Randal Kolo Muani zu Juventus nimmt Formen an. Die Bianconeri wollen den Franzosen erneut unter Vertrag nehmen.
Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Trainer Luciano Spalletti bekräftigte zuletzt erneut, dass er sich im Januar Verstärkungen für die Offensiv wünscht. Kolo Muani ist dabei die erste Wahl, allerdings werden die Verhandlungen alles andere als ein Selbstläufer. Derzeit ist der frühere Frankfurter an die Tottenham Hotspur ausgeliehen, kommt dort jedoch nicht in Fahrt. Neben der sportlichen Misere war der Stürmer am Dienstag gemeinsam mit Teamkollege Wilson Odobert zudem auch noch in einen Autounfall verwickelt, kam aber mit einem Blechschaden und dem Schrecken davon.
Noch hat der Premier-League-Klub einem Abgang im Winter nicht zugestimmt. Sollten Juventus und Stammverein PSG die Spurs überzeugen können, den Angreifer ein halbes Jahr vor dem regulären Leihende wieder abzugeben, müssten sich der italienische und der französische Rekordmeister erneut an den Verhandlungstisch setzen. Im Sommer pokerten die beiden Klubs lange um einen festen Wechsel Kolo Muanis, letztendlich kam der Deal jedoch nicht zustande und der Ex-Nationalspieler ließ sich kurz vor Ende der Transferphase nach London verleihen.
Seit Frankfurt-Abgang außer Form: Kolo Muanis Klasse blitzte nur bei Juve auf
Dort sucht der 27-Jährige seitdem nach seiner Form. In 15 Spielen in der Premier League gelang ihm bisher kein einziger Treffer, nur in der Champions League schlug er zweimal zu. Zum Vergleich: Für Juve hatte der einstige SGE-Shootingstar in 22 Einsätzen zehn Tore erzielt und so einen bleibenden Eindruck bei den Bianconeri hinterlassen.

Der große Durchbruch gelang Kolo Muani in der Saison 2022/2023 in der Bundesliga. Für Eintracht Frankfurt erzielte er 15 Tore und lieferte 14 Assists. Die starken Auftritte machten ihn zum Nationalspieler, der sogar im WM-Finale 2022 zum Einsatz kam. Nach einem Jahr am Main legte PSG satte 95 Millionen Euro für den Senkrechtstarter auf den Tisch, doch in Paris konnte Kolo Muani nie an seine Glanzleistungen aus der Frankfurt-Zeit anknüpfen.

