Der FC Bayern will Torgarant Harry Kane über 2027 hinaus an den Verein binden. Doch auch aus der Saudi Pro League gibt es Interesse.
Mit seinen 32 Jahren ist Kane weiterhin einer der besten Stürmer der Welt und kommt in der laufenden Saison auf sagenhaften 45 Tore in 40 Pflichtspielen. Mit dieser Quote kann nur Kylian Mbappe mithalten. Dass der FC Bayern den Engländer unbedingt so lange wie möglich im Verein halten möchte, überrascht daher nicht.
Der aktuelle Vertrag des Routiniers läuft noch bis 2027, für den kommenden Sommer verfügt der Angreifer jedoch über eine Ausstiegsklausel. Diese müsste allerdings wohl bis Ende Februar bereits aktiviert werden, wie der kicker berichtet. Ein vorzeitiger Abschied war ohnehin noch kein Thema beim Engländer, der stets betonte, wie wohl er sich in München fühlt.
Kane greift mit Bayern nach dem Triple
Sportvorstand Max Eberl bestätigte unlängst, dass es bereits erste Gespräche mit Kane über eine Ausweitung der Zusammenarbeit gab. Allerdings pokern die Münchener nicht alleine um den Kapitän der englischen Nationalmannschaft, auch aus der Premier League sollen bereits mehrere Top-Klubs loses Interesse hinterlegt haben.
Dazu kommt, dass offenbar ein Verein aus der Saudi Pro League sehr konkret an einem Angebot für Kane arbeitet. In Saudi-Arabien kicken bereits etliche alternde Größen des Weltfußballs, der bekannteste ist Superstar Cristiano Ronaldo. Finanziell können die Vereine aus dem Wüstenstaat jeden europäischen Spitzenklub übertreffen, allerdings ist das Niveau der Liga weiterhin überschaubar.

Inwiefern die Saudi Pro League für den ehrgeizigen Kane, der weiterhin auf dem Zenit seines Schaffens ist, eine Option darstellt, muss daher abgewartet werden. Bevor es um seine Zukunft geht, hat der Engländer mit dem FCB noch große Ziele. Der Rekordmeister ist in der Bundesliga auf Titelkurs und darf sich auch in der Champions League nach einer starken Ligaphase berechtigte Hoffnungen auf den Henkelpott machen. Auch im DFB-Pokal ist das Team von Vincent Kompany noch im Rennen und trifft am Mittwoch auf RB Leipzig.

