Im Sommer könnte sich für den VfB Stuttgart eine interessante Gelegenheit auf dem Transfermarkt ergeben. Die Schwaben haben ein Auge auf Grischa Prömel geworfen.
Wie Sky berichtet, beschäftige sich der VfB intensiv mit einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers, dessen Vertrag bei der TSG Hoffenheim zum Saisonende ausläuft. Damit wäre der 31-Jährige ablösefrei zu haben.
Demnach haben bereits konkrete Gespräche zwischen den Stuttgartern und der Prömel-Seite stattgefunden. Die Cannstatter sehen in dem erfahrenen Achter eine attraktive Verstärkung für die kommende Saison. Prömel bringt neben langjähriger Bundesliga-Erfahrung eine enorme Torgefahr aus dem zentralen Mittelfeld mit.
Allerdings ist Stuttgart längst nicht allein im Rennen. Mehrere Bundesligisten beobachten die Situation aufmerksam, zudem gibt es auch Interesse aus dem Ausland. Prömel gehört trotz seines fortgeschrittenen Alters weiterhin zu den auffälligsten Akteuren im Hoffenheimer Mittelfeld. In der laufenden Spielzeit kam der gebürtige Stuttgarter bislang auf 17 Pflichtspiele, in denen er starke sechs Tore erzielte und zwei weitere vorbereitete.
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Prömel-Gespräche mit Hoffenheim ruhen
Die TSG würde den Leistungsträger verständlicherweise nur ungern verlieren. Der Klub hat Prömel bereits ein umfangreiches Vertragsangebot vorgelegt und möchte die Zusammenarbeit verlängern. Die Gespräche sollen zwischenzeitlich weit fortgeschritten gewesen sein, ruhen derzeit jedoch. Ob Hoffenheim den Mittelfeldspieler noch von einem Verbleib überzeugen kann, ist offen.
Für Prömel selbst könnte ein Wechsel ins Schwabenland eine Art Homecoming bedeuten. Der Routinier lief zwar nie für den VfB auf, spielte in der Jugend aber unter anderem vier Jahre lang für die Stuttgarter Kickers.
Der DFB-Pokalsieger bietet ihm also nicht nur sportlich eine reizvolle Perspektive, sondern auch emotionale Anknüpfungspunkte. Mit 32 Punkten befindet sich die Mannschaft von Sebastian Hoeneß aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und hat damit realistische Chancen auf eine Champions-League-Qualifikation.

