Julian Ryerson spielt eine sehr gute Saison für den BVB. Der 28-jährige Norweger hat gestern im Spiel gegen Mainz 05 mit drei Torvorlagen in der ersten Halbzeit besonders auf sich aufmerksam gemacht.
Schon seit geraumer Zeit halten sich die Gerüchte, dass der Norweger bei Topklubs wie dem FC Barcelona auf dem Zettel steht. Die Katalanen wollen ihren Kader im Sommer verbessern und sehen den BVB-Star offenbar als eine mögliche Option. Der Markt an Außenverteidigern ist sehr umkämpft, gerade junge und hochtalentierte Spieler sind jetzt besonders teuer.
BVB: Was wird aus Ryerson?
Nach BILD-Informationen soll Spaniens Topklub Ryerson für den Sommer noch immer auf dem Zettel haben. Auch spanische Medien berichteten zuletzt erneut darüber. Zwar haben die Katalanen mit Jules Koundé auf dieser Position einen technisch starken Spieler, allerdings liefert er kaum Torbeteiligungen ab. Er kommt in dieser Saison nur auf einen Treffer und eine Vorlage. Für die Ansprüche von Ex-DFB-Coach Hansi Flick scheinbar zu wenig. Und Ryerson gilt als absoluter Experte, was Flanken und mittlerweile auch ruhende Bälle angeht.

Die Marschroute des BVB bei diesem Spieler ist allerdings klar. Die Schwarzgelben wollen den Rechtsfuß auf keinen Fall ziehen lassen und sind deswegen strikt gegen einen Verkauf. Einzige Ausnahme: Es gibt ein komplett unmoralisches Angebot für Ryerson. Das muss aber schon jenseits der 30 Millionen Euro liegen. Und das dürfte für die Katalanen absolut nicht machbar sein, schließlich hat der Klub noch immer finanzielle Sorgen und will auch noch Marcus Rashford fest verpflichten. Das wird auf jeden Fall auch rund 30 Millionen Euro an Ablöse in Anspruch nehmen.
Es sieht also durchaus so aus als würde der Norweger dem BVB noch länger erhalten bleiben. Zumindest, sofern sich nicht noch andere Klubs einmischen und im Sommer womöglich in den Poker einsteigen.

