Donnerstag, April 9, 2020

PSG Generalprobe in Amiens – Pflichtsieg vor Prestigeduell?

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Vorschau | PSG gastiert am Samstag beim SC Amiens. Das Auswärtsspiel bei den abstiegsbedrohten Nordfranzosen ist Pflichtaufgabe und Gerealprobe zugleich. Am kommenden Dienstag geht es im Champions League Achtelfinale zum BVB.

Anpfiff der Partie ist am Samstag, 17:30 Uhr, live auf DAZN (Registriere dich jetzt auf DAZN und erhalte einen Gratismonat).

Amiens – akute Abstiegsangst

Die sportliche Situation des SC Amiens ist schnell erzählt. Das Team steckt auf dem vorletzten Tabellenplatz fest und dementsprechend in akuter Abstiegsnot. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt schon vier Punkte und die Nordfranzosen sind seit zwölf Ligaspielen sieglos. Wettbewerbsübergreifend ist Amiens seit neun Pflichtpartien ohne Sieg, als letztes gelang ein 3:2-Erfolg im Ligapokal gegen Stade Rennes.

Trotz der verheerenden Bilanz, die wohl zum Abstieg führen wird, zeigt sich Trainer Luka Elsner optimistisch. Man müsse keine Angst haben vor dem Spiel gegen Paris, betonte der Slowene auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Dieser Optimismus ist trotz der klaren Außenseiterrolle seiner Elf begründet: Amiens holte in den letzten fünf Spielen drei Unentschieden, erreichte sogar bei Olympique Lyon ein 0:0. Auch vergangene Woche machte der Abstiegsaspirant gegen die AS Monaco ein gutes Spiel und führte 75 Minuten lang, ehe die Monegassen die Partie in den letzten fünf Spielminuten zum 2:1 drehten.

Nun folgt gleich das nächste Heimspiel, gegen PSG erwartet die Elsner-Equipe aber eine viel anspruchsvollere Aufgabe. Der Trainer dürfte auch heute wieder auf eine stabile Defensive bedacht sein, vor kurzem blieb Amiens zweimal hintereinander ohne Gegentor. Im Angriff soll Serhou Guirassy die wahrscheinlich seltenen Chancen nutzen. Der frühere Kölner traf in den letzten vier Spielen zweimal und erzielte in dieser Zeit die einzigen amienser Tore.

(Photo by FRANCOIS LO PRESTI/AFP via Getty Images)

PSG – tauscht Tuchel weiter durch?

Der neunte Sieg in Serie gelang Paris am Mittwochabend, als das Starensemble im Pokal-Viertelfinale mit 6:1 über den FCO Dijon hinwegfegte. Trainer Thomas Tuchel veränderte seine Elf im Vergleich zum vorangegangenen Ligasieg gegen Lyon gleich auf sechs Positionen. Besonders hervorheben konnte sich Pablo Sarabia, der anstelle von Ángel Di María spielte und doppelt traf. Gut möglich, dass er ebenso wie Edinson Cavani heute wieder von Beginn an spielt. Der Uruguayer wurde am vergangenen Wochenende gegen Lyon für Mauro Icardi eingewechselt und traf zum 4:2-Endstand, in Dijon spielte er 90 Minuten.

Falls Beide in der Startelf stehen, ist das eine Schonungsmaßnahme für Di María und Icardi. Beide sind immens wichtig für PSG und würden wohl mit Blick auf das Duell gegen Dortmund eine Pause bekommen. Gleiches gilt in der Verteidigung für Thiago Silva, zumahl das Innenverteidiger-Duo Kehrer-Kimpembe in den letzten Wochen gute Leistungen zeigte.

Ein Sieg im französischen Norden ist auch für die Stimmungslage im Pariser Starensemble wichtig. Mit zehn Siegen im Gepäck reist es sich leichter zum Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League, als mit einem vorangegangenen Punktverlust. Optimierungsbedarf hat das Team trotz zuletzt guter Auftritte weiterhin in der Defensive, noch immer kriegt der Tabellenführer regelmäßig vermeidbare Gegentore. Auf die Abwehrarbeit sollte PSG in Amiens besonders achten, nur vier Tage später geht es im Duell mit Dortmund gegen einen außergewöhnlich starken Sturm.

Prognose

Hält PSG die Konzentration hoch, gewinnt das Team in Amiens. Die Heimelf hat trotz zuletzt guter Leistungen nicht genug Qualität, um gegen Paris Zählbares zu holen.

Mögliche Aufstellungen:

Amiens: Gurtner – Calabresi, Chedjou, Opoku, Aleesami – Blin, Zungu – Otero, Kakuta, Diabaté – Guirassy

PSG: Navas – Meunier, Kehrer, Kimpembe, Bernat – Draxler, Verratti, Gueye, Sarabia – Cavani, Mbappé

Weitere Vorschauen zum aktuellen Spieltag

(Photo by Jeff Pachoud/AFP via Getty Images)

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