Kamerun | Eto’o will dem Fußballverband vorstehen

Samuel Etoo bei der Verabschiedung von Andres Iniesta im Camp Nou.
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News | Samuel Eto’o genießt in Kamerun den Ruf als Fußballlegende. Diesen will er nun nutzen, um Präsident des Fußballverbands zu werden.

„Aus Liebe zu Kamerun“ – Eto’o kündigt Kandidatur als Präsident des Fußballverbands an

Samuel Eto’o (40) beendete im Sommer 2019 seine höchst erfolgreiche Laufbahn. Schon ein Jahr länger steht der kamerunische Fußballverband (Fecafoot) ohne Präsident da. Auf seinen Kanälen in den sozialen Medien kündigte der ehemalige Angreifer seine Kandidatur für die kommenden Wahlen an. Ausführlich beschrieb er seine Beweggründe: „Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, diese Initiative aus Liebe zu Kamerun und aus Leidenschaft für unseren Fußball zu ergreifen.“ Denn er wolle in den Dienst einer Einrichtung treten, die ihm sein Karriere erst ermöglicht habe.

 

„Ich stehe zu diesem besonderen Anlass vor Ihnen. Die Zeit drängt. Abwarten ist keine Option. Es ist an der Zeit, unseren Fußball neu zu gestalten. Wir können die Erneuerung unserer wichtigsten Sportart nicht länger hinauszögern, da der Rest der Welt sich weiterentwickelt“, erklärte Eto’o. Dabei wies er auf den Anfang 2022 in Kamerun steigenden Afrika-Cup hin. Das Turnier sei „eine  Gelegenheit“, der Welt zu zeigen, „was unser Land für eine unglaubliche Pool an Talenten hat und wie stark die Fußballgemeinschaft ist“.

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Weiter betonte er: „Wir müssen den enormen Anstrengungen gerecht werden, die Präsident Paul Biya und die gesamte Regierung unternommen haben, um unser Land mit Infrastrukturen auszustatten, die unserer ruhmreichen Geschichte würdig sind.“ Eto’o selbst kam nie in den Genuss des Afrika-Cup-Triumphs mit Kamerun, das zuletzt 2017 – ohne seinen damals schon alternden Superstar – triumphierte. Dafür gewann er mit dem FC Barcelona und Inter insgesamt gleich dreimal die Champions League.

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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