UEFA verdoppelt Preisgeld bei der Frauen-Europameisterschaft

England und Deutschland duellierten sich 2019 in Wembley.
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News | Die UEFA bemüht sich um die Entwicklung des Frauenfußballs. Nun verdoppelte sie das Preisgeld für die anstehende Europameisterschaft. Im Vergleich zum Turnier der Männer handelt es sich dabei jedoch um Peanuts. 

UEFA: 16 Millionen Euro Preisgeld bei Frauen-EM – Männer erhielten im Sommer 371 Mio. Euro

Im kommenden Sommer steigt die Frauen-Europameisterschaft in England, wo der Sport derzeit ohnehin boomt. Die UEFA teilte am heutigen Donnerstag mit (via Guardian), dass sie das Preisgeld erhöhen wird. Die 16 teilnehmenden Länder erhalten in Zukunft 16 statt acht Millionen Euro. Zudem werden die Vereine für die Abstellung der Spielerrinnen aus einem 4,5 Millionen Euro schweren Fonds entschädigt. Genauere Einzelheiten zur Verteilung der Gelder werde der Verband bald bekannt geben. Erstmal wolle er „sicherstellen, dass mehr Geld als je zuvor für den Frauenfußball zur Verfügung steht“.

 

Im Vergleich zur im Juli abgeschlossenen Männer-EM handelt es sich allerdings weiterhin um kleine Summen. Dort schüttete die UEFA 371 Millionen Euro an Preisgeld aus. Alleine Turniersieger durfte sich über 34 Millionen Euro. Ebenso viel mehr bekam die Vereine. 200 Millionen Euro flossen für die Abgabe der Spieler an sie. Ein Umstand, der aufzeigt, dass die Entwicklung des Frauenfußballs auf professionellem Level immer noch am Anfang steht. Immerhin reformierte der europäische Fußballverband im laufenden Jahr bereist die Champions League, wo ab Oktober 16 Klubs in vier Gruppen antreten – mit deutlich verbessertem finanziellen Profit.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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