CL-Reform: UEFA mit Zweifeln an Qualifikation über Koeffizienten

Die UEFA hat Änderungen an der Champions-League-Reform vorgenommen
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News | Die Champions League wird ab 2024 nicht nur 36 Teilnehmer bieten, sondern auch zwei Starter, die sich nicht über die Liga, sondern über den UEFA-Koeffizienten qualifizieren. Doch diese Regelung steht jetzt wieder auf der Kippe.

UEFA: CL-Qualifikation über den Koeffizienten wird geprüft

Die zur Saison 2024/25 angestrebte Reform der Champions League sieht vier vertretende Vereine sowie insgesamt über 100 Spiele mehr vor, sodass die UEFA sich an mehr Einnahmen erfreuen kann. Zwei der zusätzlichen Startplätze sollen an Vereine gehen, die die Qualifikation über die Liga verpassten, aber den höchsten UEFA-Koeffizienten besitzen. Aktuell würde dieser Ansatz Manchester United die Teilnahme sichern.

Laut der Times wird innerhalb des europäischen Verbandes über diesen Weg weiterhin diskutiert. Kritiker bezeichnen ihn nämlich als eine „Super League durch die Hintertür“, wogegen sich die UEFA noch vor einem Jahr mit vollem Einsatz gewehrt hatte.

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Andererseits gebe es auch wichtige Akteure innerhalb des Verbandes, die mit Blick auf die steigenden Medienerlöse, Vorteile im gesicherten Start der prominentesten Vereine sehen. Eine endgültige Entscheidung solle das Exekutivkomitee am 10. Mai treffen.

Präsident Alexander Ceferin (54) habe im vergangenen Monat angedeutet, dass es „mehr Plätze für kleinere und vor allem mittelgroße Ligen“ geben werde. Eine Arbeitsgruppe der UEFA sowie die mächtige Klubvereinigung hätten daraufhin eine Alternative vorgeschlagen, wonach die Koeffizientenplätze beibehalten werden, aber das „Überspringen“ nicht erlaubt werden sollte – heißt: Eine Mannschaft mit einer hohen Platzierung, die den sechsten Platz belegt, könnte eine Mannschaft, die den fünften Platz belegt, nicht überholen.

(Photo by FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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