UEFA-Präsident Ceferin in Richtung Guardiola und Klopp: „Wer sich beschweren sollte, sind die Fabrikarbeiter“

Alexander Ceferin, Präsident der UEFA.
Premier League

News | Pep Guardiola und Jürgen Klopp klagen regelmäßig über die eng getakteten Spielpläne. Alexander Ceferin, Präsident der UEFA, sieht dafür keinen Anlass.

Ceferin: „Wenn man weniger spielt, bekommt man weniger Geld“

Manchester City und der FC Liverpool befanden sich in der abgelaufenen Spielzeit abermals im Dauereinsatz. Pep Guardiola (50) sowie Jürgen Klopp (54) äußerten ihren Unmut über die zahlreichen Spiele. Letztgenannter knüpfte sich kurz vor Saisonende nochmals die von der UEFA organisierte Nations League vor und bezeichnete sie als „eine der lächerlichsten Ideen in der Welt des Fußballs“.

Die Antwort von Präsident Alexander Ceferin (53) folgte in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport (via Telegraph). Mit Blick auf die Kritik sagte er: „Wer sich beschweren sollte, sind die Fabrikarbeiter, die 1.000 € im Monat bekommen.“

Mehr Informationen zum internationalen Fußball

Weiter führte der Slowene aus: „Es ist immer leicht, die Fifa und die Uefa anzugreifen, aber die Sache ist ganz einfach: Wenn man weniger spielt, bekommt man auch weniger Geld.“ Den Ball warf er den nationalen Ligen und Verbänden zu, insbesondere den englischen Institutionen: „Die heimischen Ligen sollten 18 Vereine haben, aber die Präsidenten sind nicht einverstanden. Sie sollten verstehen, dass zwei nationale Pokale zu viel sind.“

Ab 2024 wird sich die Anzahl der Spiele durch die Champions-League-Reform nochmals vermehren. Alleine in der Gruppenphase wird jeder Verein acht Begegnungen absolvieren. Dennoch zeigt sich Ceferin vom Modus angetan: „Künftig werden die großen Klubs häufiger aufeinandertreffen, die kleineren Klubs werden mehr Chancen haben, sich zu qualifizieren, und die Gruppe wird bis zum Ende ausgefochten. Es wird spektakulär werden.“ Noch steht er mit dieser Ansicht relativ einsam da, denn Verantwortliche und Fans äußerten sich bislang eher skeptisch.

(Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

Southampton will Gonçalo Ramos

Southampton will Gonçalo Ramos

18. August 2022

News | Gonçalo Ramos hat das Interesse von sämtliche Premier-League-Klubs geweckt. Der FC Southampton will den Stürmer offenbar unbedingt verpflichten und stellt sich auf ein Wettbieten ein. Gonçalo Ramos: Southampton, Newcastle, Wolverhampton oder bleibt er in Lissabon? Der FC Southampton ist an Benfica-Stürmer Gonçalo Ramos (21) interessiert. Laut einem Bericht des „Telegraph“ sei der Klub […]

Offiziell: Matheus Nunes wechselt nach Wolverhampton

Offiziell: Matheus Nunes wechselt nach Wolverhampton

18. August 2022

News | Die Wolverhampton Wanderers haben den teuersten Einkauf ihrer Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Mit Matheus Nunes wechselt der 21. Portugiese seit 2016 in die in den West Midlands gelegen Stadt. Kolportierte Ablöse: 50 Millionen Euro. Matheus Nunes: Teuerster Einkauf aller Zeiten Matheus Nunes (23) wechselt zu den Wolverhampton Wanderers, wie der Verein am späten Mittwochabend […]

Qualifikation zur Champions League | Benfica souverän gegen Kiew, Spektakel in Haifa

Qualifikation zur Champions League | Benfica souverän gegen Kiew, Spektakel in Haifa

17. August 2022

News | Die Qualifikation zur Champions League geht in ihre finale Hinrunde. In den Hinspielen am Mittwoch gingen Benfica und Maccabi Haifa als Sieger vom Platz.  Qualifikation zur Champions League: Benfica eiskalt vor der Pause, Haifa dreht Rückstand Dynamo Kiew sorgte während der laufenden Qualifikation zur Champions League für Aufsehen. Trotz fehlender Spielpraxis aufgrund des ausgesetzten Spielbetriebs […]


'' + self.location.search