WM 2022 in Katar: Amnesty fordert massive Entschädigungen

19. Mai 2022 | News | BY Hendrik Wiese

News: Die Vergabe der WM 2022 an Katar sorgte für massive Kritik. Amnesty International fordert nun 440 Millionen Dollar Entschädigung für Betroffene.

Amnesty – Entschädigungsprogramm für Arbeitsmigranten

Ausbeutung, Todesfälle und Menschenrechtsverletzungen. Die WM 2022 in Katar steht in einem schlechten Licht, die FIFA-Funktionäre rund um ihren Präsidenten Gianni Infantino (52) zeigen sich unaufgeregt und verteidigen die Vergabe.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International begleiten den Prozess schon eine längere Zeit und wenden sich nun mit einem offenen Brief, gemeinsam mit weiteren Organisationen, an die FIFA und an Katar.

Sie fordern ein „umfassendes Entschädigungsprogramm für Arbeitsmigranten“ in Höhe von 440 Millionen Dollar. Amnesty spricht von „Erstattung nicht gezahlter Löhne, erpresserische Vermittlungsgebühren und Entschädigungen für Verletzte und Todesfälle.“

Die Organisationen richten sich im Brief auch an den DFB, der sich dem „Aufbau eines unabhängigen und angemessen ausgestatteten Entschädigungsmechanismus“ anschließen soll.

Weitere News und Storys rund um den internationalen Fußball

(Photo by KARIM JAAFAR/AFP via Getty Images)

Hendrik Wiese

Aufgewachsen mit dem Spielstil von Bastian Schweinsteiger bevorzugt Hendrik spielerische Dominanz und technisch ansehnlichen Fußball. Seit Dezember 2019 ist er für 90PLUS unterwegs, bevorzugt im deutschen Oberhaus.


Ähnliche Artikel