Im Sommer 2026 steht die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada auf dem Programm. Julian Nagelsmann hat auf vielen Positionen die Qual der Wahl, viele Spieler wollen sich beim DFB-Bundestrainer aufdrängen.
Und es gibt formstarke Akteure, die aktuell auf sich aufmerksam machen. Kevin Schade, der bei Brentford sehr gut unterwegs ist, ist einer von ihnen. Er hat gute Chancen, sich weiterhin zu empfehlen und im März eine Einladung zu erhalten. Dann werden die letzten Entscheidungen fallen, außer es drängt sich noch jemand besonders auf oder es gibt Spieler, die verletzungsbedingt passen müssen.
Matthäus sieht Stuttgarter als WM-Kandidat
Auch im Abwehrzentrum gibt es noch Fragezeichen. Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und wohl auch Waldemar Anton sind gesetzt. Bei Antonio Rüdiger wird es interessant, wie er sich zurückkämpft. Malick Thiaw spielt bei Newcastle oft gut, Yann Bisseck hat Außenseiterchancen, Robin Koch muss sich stabilisieren. Lothar Matthäus, Sky-Experte, hat im Rahmen des Wochenendes einen neuen Namen ins Spiel gebracht.
Dabei handelt es sich um Jeff Chabot vom VfB Stuttgart. „Er hat zwar noch kein Länderspiel, aber ich sehe ihn auch als Kandidat, auch wenn er vielleicht noch nicht bei so vielen auf dem Radar ist. Aber gerade in der Innenverteidigung haben wir ein bisschen Probleme in der Breite“, so Matthäus.

Und weiter: „Und er kann Dreierkette, aber auch Viererkette spielen. Er hat körperliche Präsenz, ist zweikampf- und kopfballstark. Er war häufiger verletzt in den letzten zwei, drei Jahren, aber wenn er mal ohne Verletzungen Spielrhythmus aufnehmen kann, dann ist er einer der besten Innenverteidiger in der Bundesliga.“ Bleibt abzuwarten, ob er auch beim Bundestrainer auf der Liste steht. Wenn er so weitermacht und bis zur Nominierung sein Niveau hält, kann das durchaus passieren.

