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90PLUS » DFB-Länderspiele im März: Karl als Gewinner, Nagelsmann als Verlierer
WM 2026

DFB-Länderspiele im März: Karl als Gewinner, Nagelsmann als Verlierer

Bastian Grieble
31.03.26, 16:52
Bastian Grieble
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Die letzte Länderspielpause vor der Kadernominierung für der WM ist vorbei. Diese Spieler sind die Gewinner und Verlierer hinsichtlich ihrer Chancen, auf den WM-Zug aufzuspringen.

In den beiden Testspielen gegen die Schweiz und gegen Ghana ging es für die Spieler, die als Wackelkandidaten gelten oder eine Außenseiterchance haben, darum, sich zu zeigen. Im Kampf um die Plätze für den WM-Kader gab es Gewinner und Verlierer.

Karl mit guten Momenten

Lennart Karl hat sofort bei seinem Debüt für die A-Nationalmannschaft gegen die Schweiz bewiesen, dass er der Nationalelf mit seinen Fähigkeiten weiterhelfen kann. Der 18-Jährige durfte gegen die Eidgenossen eine halbe Stunde ran und kam gegen Ghana sogar schon sofort nach der Halbzeit in die Partie. In beiden Spielen stellte Karl wie auch beim FC Bayern München eindrucksvoll seine Unbekümmertheit unter Beweis. Selbstbewusst ist er in Eins-gegen-eins Situationen auf engsten Räumen gegangen und war ein belebendes Element für das deutsche Spiel.

Diese Qualitäten bringt sonst kaum ein Akteur mit, weshalb Karl sich nach diesen Auftritten sehr große Hoffnungen auf einen Platz im WM-Kader machen darf, wenn er gesund bleibt. Außerdem hatte der Shootingstar der Bayern überhaupt keine Anpassungsschwierigkeiten und brachte sich sofort in das Spiel ein. Als Joker kann er beim Turnier im Sommer den Unterschied machen.

Stiller konnte überzeugen

Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic erlebte Angelo Stiller eine große Wendung seiner Rolle. Zunächst war er zur Verwunderung einiger nicht einmal nominiert worden, nun spielte er zweimal über 90 Minuten. Es war seine Gelegenheit, sich für den WM-Kader zu empfehlen. Der Stuttgarter zeigte in beiden Partien solide Leistungen und nutzte seine Chance zumindest teilweise. Er machte deutlich, dass auf ihn Verlass ist, wenn er gebraucht wird.

Angelo Stiller
Foto: Getty Images

Allerdings waren seine Leistungen nicht überzeugend genug, um den Vorzug gegenüber Nmecha und Pavlovic zu erhalten, wenn sie fit sind. Das liegt vor allem auch daran, dass Nagelsmann Stiller entweder als Stammspieler nominieren würde oder gar nicht, da er ihn nicht als Joker sieht und der Platz Leon Goretzka für den Platz neben Pavlovic oder Nmecha vorgesehen ist.

Vagnoman mit unglücklichem Auftritt

Julian Nagelsmann hat Josha Vagnoman gegen Ghana die Chance gegeben, sich eine halbe Stunde lang auf den Posten als Back-Up von Kapitän Joshua Kimmich auf der Rechtsverteidigerposition zu bewerben. Jedoch war der Auftritt von Vagnoman unglücklich. Beim Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 machte er einen Fehler, ging zu aggressiv auf die Balleroberung und machte damit den Raum für seinen Gegenspieler frei.

Damit dürfte der zweite Rechtsverteidigerposten im WM-Kader eher an Ridle Baku oder Benjamin Henrichs als an Vagnoman gehen.

Brown stark: Mittelstädt verliert Platz wohl endgültig

Nathaniel Brown
Foto: Getty Images

Ein Spieler geht als Verlierer aus der Länderspielpause hervor, obwohl er gar nicht dabei ist. Die Rede ist von Maximilian Mittelstädt. Während er sich vor nicht allzu langer Zeit noch mit David Raum um einen Platz in der Startelf duelliert hatte, sind seine Chancen auf eine WM-Teilnahme nun sehr gering.

Beim VfB Stuttgart ist er kein Stammspieler mehr und den Platz als zweiter Linksverteidiger im DFB-Kader dürfte an Nathaniel Brown gehen. Der Frankfurter lieferte gegen Ghana ein gutes Startelfdebüt ab und sollte damit ziemlich sicher zum WM-Kader gehören, wenn er fit bleibt.

Thiaw ohne Einsatzzeit

Malick Thiaw hat von Nagelsmann gar nicht erst die Gelegenheit erhalten, sich zu zeigen und saß in beiden Spielen über 90 Minuten auf der Bank. Das dürfte als Zeichen seitens des Bundestrainers zu werten sein, dass er bei der WM nicht mit dem Innenverteidiger von Newcastle United plant.

Stach wahrscheinlich ohne Chance

Gegen die Schweiz hat Anton Stach zwar einen Kurzeinsatz bekommen und sein Länderspieldebüt für die A-Nationalmannschaft feiern dürfen, allerdings wird es der Akteur von Leeds United schwer haben, auf den WM-Zug aufzuspringen.

In seinen zehn Minuten gegen die Eidgenossen hatte Stach zwar sogar gute Aktionen, jedoch ist die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld schlicht zu stark. Und es kommen ja auch noch Spieler zurück.

Nagelsmann ebenfalls ein Verlierer der März-Länderspiele

Julian Nagelsmann
Foto: Getty Images

Die DFB-Elf hat zwar beide Testspiele gewonnen und in den Partien spielerisch gute Ansätze gezeigt, wirklich überzeugend waren die Auftritte jedoch nicht. Bis zum Start der WM dauert es zwar noch zweieinhalb Monate, die vier Gegentore aus den Spielen sind dennoch besorgniserregend. Neben dem, was auf dem Platz zu sehen war, hat der Bundestrainer zusätzlich neben dem Feld für einige Irritationen gesorgt.

Nagelsmann verwirrte bereits mit seiner Kadernominierung. Mit seinen Aussagen auf den Pressekonferenzen und in Interviews sorgte er ebenfalls für Stirnrunzeln. Vor allem sein öffentlicher Umgang mit Leroy Sane und Deniz Undav war sehr irritierend. Das Leistungsprinzip, welches Nagelsmann noch vor der EM 2024 als Erfolgsformel auserkoren hatte, scheint durch bereits vorher festgelegte Rollen über Bord geworfen worden zu sein. Aufgrund dieses Kurses ist Nagelsmann ein Verlierer dieser Länderspielpause.

THEMENAngelo StillerJulian NagelsmannLennart Karl
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