Im Nahen Osten herrscht Krieg. In den letzten Tagen gab es eine Eskalation, an der unter anderem der Iran beteiligt ist. Das Mullah-Regime soll endgültig gestürzt werden und nach einem ersten Schlag gegen den Iran gab es Vergeltungsschläge, unter anderem mit Raketen auf Dubai.
Auch für die FIFA ist die weltpolitische Lage natürlich ein Thema. Denn der Iran ist für die Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Nach der aktuellen Eskalation stellt sich natürlich die Frage: Droht dem Land ein Ausschluss von der Weltmeisterschaft?
Noch nicht. Wie der Weltverband nach den ersten Raketenangriffen der USA und Reaktionen des Iran am Wochenende mitteilte, will man die angespannte Situation vorerst zunächst nur „beobachten“.
Iran: WM-Ausschluss nicht unmöglich
Das kann sich je nach Ausmaß der Entwicklungen aber schnell ändern. Mattias Grafstrom (45), Generalsekretär der FIFA, sagte auf der Jahreshauptversammlung des International Football Association Board in Cardiff: „Ich habe die Nachrichten heute Morgen genauso gelesen wie Sie. Unsere oberste Priorität bleibt ein sicherer Ablauf der Weltmeisterschaft, bei der alle teilnehmenden Mannschaften vertreten sein werden.“ Weiterhin wollte er sich nicht zum Konflikt äußern.

Doch wer könnte eigentlich für einen Ausschluss sorgen? Der Rat der FIFA mit seinen 32 Mitgliedern, darunter DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64). Zunächst könnte die Disziplinarkommission beauftragt werden, und zwar damit, den politischen Konflikt mit Blick auf eine WM-Teilnahme zu bewerten. Dann könnte abgestimmt werden.
Sogar Präsident Donald Trump könnte dem kompletten Team die Einreise verweigern. Das gilt aktuell Medienberichten zufolge aber eher nicht als realistisch. Die Vereinigten Arabischen Emirate oder der Irak könnten nachrücken, sollte es am Ende dazu kommen, dass ein Ausschluss ausgesprochen wird.

