Dass manche Fußballfans durchaus speziell sind, das ist nicht neu. Ein Engländer hat nun aber für eine wirklich kuriose und besondere Aktion und um die WM 2026 gesorgt.
Die Preise für die Tickets zur Fußball-Weltmeisterschaft sind seit Monaten Grund für Ärger und beschäftigen mittlerweile Fanorganisationen und mehr. Ja, die FIFA lenkte zwischendurch mit einem kleinen Sonderrabatt ein, aber Spiele, Verpflegung und Unterkünfte sind extrem teuer für Fans, die mehrere Spiele sehen wollen.
Andy Milne ist aber offensichtlich nichts zu teuer. Der 62-Jährige ist fanatischer Fan der englischen Nationalmannschaft und ist bereit, sein Haus für den WM-Trip zu verkaufen. Das gab er nun selbst bekannt und sorgt für Aufsehen.
Engländer will Haus verkaufen
„Es kommt auf den Markt, damit ich zur WM fahren kann“, sagte der pensionierte Lehrer der britischen Boulevardzeitung Mirror. Demnach lebt er in Thailand und nutzt das Haus in Nordengland als Zweitwohnsitz, es sei derzeit vermietet. Nun hat er das Haus auch inseriert – für rund 400.000 Euro.

England bekommt es bei der WM mit Kroatien, Ghana und Panama in der Gruppenphase zu tun. Ganz so leicht ist das nicht, die Spiele finden in Dallas, Boston und New York statt, der England-Fan muss also reisen. Karten hat der pensionierte Lehrer allerdings schon für jedes England-Spiel bis zu einem möglichen Finale. Das ist auf jeden Fall ein Bonus für ihn.
Der Aufwand wird trotzdem enorm sein. Flugreisen innerhalb Nordamerikas, Unterkünfte und auch die Verpflegung verschlingen viel Geld. Selbst in der Frühphase des Turniers kann man im Schnitt mit 200-500 Euro pro Ticket rechnen, je nachdem, welche Kategorie man am Ende abstauben konnte. Die Tickets in Kategorie 1, die 51 € kosten, sind nur für bestimmte Fans vorgesehen und außerdem gibt es von diesen nur sehr wenige.
Immerhin: Milne, für den es nach eigenen Angaben die zehnte Weltmeisterschaft ist, hat einen kleinen Bonus bei der Reise. „Wo es geht, schlafe ich auf Sofas. Ich habe das Glück, Freunde in Mexiko, Dallas und Vancouver zu haben.“ Die Gesamtkosten mindert das aber auch nur bedingt.

