Zuletzt wurde sehr viel geschrieben rund um die Weltmeisterschaft 2026. Auch wegen der anhaltenden Probleme, die die Politik von US-Präsident Donald Trump mit sich bringt. Aber eben auch wegen der kürzlichen Zustände in Mexiko, die phasenweise an einen Bürgerkrieg erinnerten.
Ist die Weltmeisterschaft sicher? Was erwartete die Fans? Fragen über Fragen taten sich zuletzt auf. Und das war nur ein Teil der Debatte, schließlich wurden auch die Ticketpreise diskutiert, als deutlich zu hoch empfunden.
Nun gibt es neue Probleme. Lokale und nationale Beamte äußerten nun ihre Besorgnis darüber, dass die Vorbereitung auf die WM beeinträchtigt werden könnte.
WM 2026: Gastgeberstädte schlagen Alarm
In einer Anhörung vor dem Ausschuss für innere Sicherheit des Repräsentantenhauses erklärten Vertreter aus Miami, Kansas City und New Jersey – drei Austragungsorte, an denen insgesamt 21 Spiele des Turniers, darunter auch das Finale, stattfinden werden –, dass sie noch immer auf die Freigabe von Bundesmitteln für ihre jeweiligen lokalen Behörden warten. Im Juli letzten Jahres hatten die Gesetzgeber im Rahmen des „Big Beautiful“-Gesetzesentwurfs der Trump-Regierung 625 Millionen US-Dollar an Bundeshilfen für die Sicherheit der Weltmeisterschaft zugesagt.

Die Weltmeisterschaft, die gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgerichtet wird, wird allein in den USA voraussichtlich rund fünf Millionen Fans anziehen. Neben den Spielen sind in den Austragungsstädten groß angelegte Fanfestivals und unzählige andere Veranstaltungen geplant, von denen viele teilweise von Bundesmitteln abhängig sind. Und genau das wackelt nun teilweise, weil die Zeit davonläuft, heißt es konkret.
„Der Kongress hat 625 Millionen Dollar für die elf Städte bereitgestellt, in denen Weltmeisterschaftsspiele stattfinden, darunter auch mein Wahlbezirk“, sagte Nellie Pou, eine Abgeordnete aus New Jersey. „Obwohl nur noch etwa vier Monate Zeit sind, geben diese Städte nach wie vor an, dass sie diese Mittel noch nicht erhalten haben. So kurz vor dem Anpfiff ist das völlig inakzeptabel. Wir sind aktuell nicht vorbereitet. Und es wird langsam aber sicher allerhöchste Zeit, dass sich etwas tut.“

