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90PLUS » 2. Bundesliga: Düsseldorf vertagt spektakulär Elversberger Aufstieg, Münster steigt in die 3. Liga ab
2. Bundesliga

2. Bundesliga: Düsseldorf vertagt spektakulär Elversberger Aufstieg, Münster steigt in die 3. Liga ab

Cedric Greh
10.05.26, 15:35
Cedric Greh
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Im Schluss-Spurt des 33. Spieltags der 2. Bundesliga bahnten sich die nächsten Entscheidungen in Aufstiegs- und Abstiegskamp an. In einer packenden Dreier-Konferenz könnte die SV Elversberg bei einem Auswärtssieg in Düsseldorf den direkten Aufstieg praktisch perfekt machen, die Gastgeber brauchten dringend einen Sieg um am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der eigenen Hand zu haben. Etwas weiter nördlich brauchte Preußen Münster einen Sieg gegen Darmstadt 98, um eine letzte Restchance auf die Rettung zu wahren, in Berlin kämpfte Greuther Fürth gegen Hertha BSC ebenfalls ums Überleben.

Die Konferenz brauchte nicht lange, um richtig Fahrt aufzunehmen. Den Anfang machte das Schlusslicht aus Münster. Jorrit Hendrix schickte Shin Yamada aus der eigenen Hälfte per Steilpass auf die Reise, alleine vor Darmstadt-Keeper Marcel Schuhen blieb der Japaner cool und erzielte die Führung für die Gastgeber (8.).

Münster hatte auf einmal wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt, die Freude währte aber nur kurz. Charalambos Makridis leistete sich einen folgenschweren Ballverlust in der eigenen Hälfte, von halblinks zog Isac Lidberg in den Sechzehner und schloss staubtrocken per Tunnel ins kurze Eck zum Ausgleich ab (15.).

Eigentor versetzt Düsseldorf in Ekstase, Platzverweise für Münster und Hertha

Unterdessen wartete man in Düsseldorf vergeblich darauf, dass Elversberg das Kommando übernahm. Vincent Wagners Team kam nicht in die Gänge, stattdessen ergriff das Heimteam die Initiative. Über Linksaußen setzte sich Marin Ljubicic stark durch, dessen flache Hereingabe fälschte Florian Le Joncour unhaltbar für Nicolas Kristof ins eigene Tor ab (25.). Der Jubel war grenzenlos, Düsseldorf war zu diesem Zeitpunkt auf einem Nichtabstiegsplatz.

Marin Ljubicic
Foto: Getty Images

Danach wurde es kurios in der Konferenz. Erst schickte in Münster Schiedsrichter Lukas Benen Preußen-Kapitän Hendrix nach grobem Foulspiel gegen Killian Corredor mit glatt Rot vom Platz (28.), nur wenige Minuten später ereilte in Berlin Hertha-Angreifer Josip Brekalo dasselbe Schicksal. Der Kroate rannte nach einem Fürther Konter Felix Klaus als letzter Mann in die Hacken und wurde frühzeitig zum Duschen geschickt (32.).

Sowohl die Kleeblätter als auch die Lilien konnten aus der Überzahl bis zur Halbzeit allerdings kein Kapital schlagen. Dabei bekamen die jeweiligen Topstürmer die Gelegenheiten auf dem Silbertablett serviert. Nach einem erneut bösen Fehler von Makridis brachte Johannes Schenk im Eins-gegen-Eins Corredor zu Fall. Den fälligen Elfmeter schoss Lidberg dem Schlussmann dann aber kläglich mittig in die Arme (37.). In Berlin hätte Noel Futkeu zweimal die Fürther Führung erzielen müssen, scheiterte aber an sich selbst.

Stattdessen erhöhte Düsseldorf sensationell gegen Elversberg. Eine Flanke von Shinta Appelkamp köpfte Cedric Itten wuchtig zum 2:0 für das Heimteam ein, zum wichtigsten Zeitpunkt in der Saison wachte das Team von Alexander Ende auf und schockte den Aufstiegsaspiranten (44.).

Düsseldorf wie im Rausch, Hertha schockt Fürth

Der Wahnsinn nahm in Halbzeit zwei weiter seinen Lauf. Itten wurde steil geschickt, Kristof rutschte beim Herauskommen aus, der Torjäger erzielte per Heber das 3:0. Damit hatte wohl niemand gerechnet, Elversbergs verfrühte Aufstiegshoffnungen rückten vorerst in weite Ferne (51.).

Auch in Berlin fiel nach langer Anlaufzeit der erste Treffer. Allerdings nicht für die eigentlich dominanten Fürther. Hertha konterte im eigenen Stadion, Fabian Reese bediente 25 Meter vor dem Tor Youngster Kennet Eichhorn. Das umworbene Supertalent stellte mit einem schönen Solo seine Klasse unter Beweis, ließ alle Fürther Verteidiger links liegen und vollstreckte in den linken Winkel zur Hertha-Führung (55.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Eichhorn erzielte sein erstes Saisontor und wurde damit zum jüngsten Zweitliga-Torschützen aller Zeiten.

Kennet Eichhorn
Foto: Getty Images

Fürth kam sich vor wie im falschen Film, Hertha setzte noch einen drauf. Michal Karbownik bediente auf Sechzehnerhöhe den einlaufenden Michael Cuisance. Der Franzose jagte das Spielgerät mit dem ersten Kontakt und 115 Stundenkilometern spektakulär zum 2:0 unter die Latte (84.).

Die Kleeblätter konnte im Anschluss nur noch verkürzen. Futkeu erzielte per Kopf das 1:2 (88.), praktisch parallel kam Elversberg durch ein Eigentor von Tim Oberdorf zum Ehrentreffer. An der Punkteverteilung änderte das nichts mehr. Düsseldorf landet einen ganz wichtigen Erfolg im Abstiegskampf und hat im Showdown kommende Woche gegen Greuther Fürth alles in der eigenen Hand. Das Kleeblatt muss allerdings erst einmal die bittere Niederlage in Berlin verdauen. Münster steigt durch ab und kämpft in der kommenden Saison in der 3. Liga um die Mission Wiederaufstieg. Elversberg hat trotz der Niederlage in Düsseldorf gute Chancen in der kommenden Woche den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen.

 

Die Resultate im Überblick:

Fortuna Düsseldorf 3:1 (2:0) SV Elversberg

Tore: 1:0 Le Joncour (ET, 25.); 2:0 Itten (44.); 3:0 Itten (51.); 3:1 Oberdorf (ET, 88.)

Preußen Münster 1:1 (1:1) Darmstadt 98

Tore: 1:0 Yamada (8.); 1:1 Lidberg (15.)

Platzverweis: Hendrix (28.)

Hertha BSC 2:1 (0:0) Greuther Fürth

Tore: 1:0 Eichhorn (55.), 2:0 Cuisance (84.); 2:1 Futkeu (88.).

Platzverweis: Brekalo (32.)

 

THEMENDarmstadt 98Fortuna DüsseldorfGreuther FürthHertha BSCPreußen MünsterSV Elversberg
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