Hannover 96 hat den Leihwechsel von Karl Steinmann perfekt gemacht. Der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger kommt für den Rest dieser Saison vom SC Freiburg und soll in Hannover regelmäßig Spielpraxis sammeln sowie den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.
Offizielle Bestätigung beider Klubs
Wie der SC Freiburg offiziell mitteilte, wechselt Steinmann auf Leihbasis in die 2. Bundesliga zu Hannover 96. Über weitere Vertragsinhalte vereinbarten beide Klubs Stillschweigen – bestätigt ist aber, dass die Leihe ohne Kaufoption ausgestaltet ist. Auch Hannover 96 machte den Transfer über die eigenen Kanäle offiziell und hieß den Neuzugang willkommen.
Eingeschränkte Perspektive im Breisgau
Steinmann war zur neuen Spielzeit fest in den Freiburger Profikader aufgerückt, nachdem er die vergangenen beiden Jahre überwiegend in der zweiten Mannschaft verbracht hatte. Die Aussichten auf die benötigte Spielpraxis blieben dort jedoch begrenzt. Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach begründete den Schritt entsprechend: In der ersten Mannschaft wäre es für den 20-Jährigen aktuell schwierig, auf ausreichend Spielzeit zu kommen. Hartenbach betonte gleichzeitig, der Klub glaube weiterhin uneingeschränkt an Steinmanns Potenzial und werde engen Kontakt zu ihm halten. Freiburg hält damit an seinen langfristigen Plänen mit dem Eigengewächs fest und sieht Hannover als geeignete Station für dessen nächsten Entwicklungsschritt.
Vom Zehnjährigen zum Bundesliga-Kaderspieler
Steinmann kam bereits als Zehnjähriger vom VfR Merzhausen in die Freiburger Fußballschule und durchlief anschließend sämtliche Jugendmannschaften des Sport-Club. Sein Debüt für die U23 in der Regionalliga Südwest gab er am ersten Spieltag der Saison 2024/25; mittlerweile steht er bei 52 Regionalliga-Partien für die zweite Mannschaft. Bei den Profis gehörte er in Bundesliga und Europa League insgesamt zehnmal zum Kader, ohne dabei eingewechselt zu werden.
Nächster Schritt in Hannover
In Hannover soll Steinmann nun auf höherem Niveau regelmäßig zum Einsatz kommen und weitere Erfahrungen sammeln. Der Wechsel bietet dem gebürtigen Freiburger die Möglichkeit, sich in einem ambitionierten Zweitliga-Team weiterzuentwickeln und den von Sky bereits vor der Einigung angedeuteten Sprung zum Stammspieler zu schaffen. Der Medizincheck war laut übereinstimmenden Berichten Voraussetzung für die finale Vertragsunterschrift, die inzwischen erfolgt ist.

