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90PLUS » „Liegt vor allem an mir“: Leroy Sané spricht über Nichtnominierung für das DFB-Team
Nationalelf

„Liegt vor allem an mir“: Leroy Sané spricht über Nichtnominierung für das DFB-Team

Manuel Behlert
03.09.25, 20:40
Manuel Behlert
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Leroy Sane
Foto: Getty Images

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat kürzlich seinen Kader für die kommenden Länderspiele nominiert. Nicht mit dabei war Leroy Sané, kurz nachdem dieser seinen Wechsel zu Galatasaray im Sommer vollzog. 

Der Coach argumentierte, dass sich Sané in der neuen Liga erst einmal beweisen müsse. Laut Nagelsmann sei die Süperlig einfach nicht so stark besetzt wie anderen Ligen, darunter die Premier League und auch die Bundesliga. Die klare Ansage an den Spieler: Es muss abgeliefert werden.

Sauer ist Sané nicht. Im Gegenteil, er versteht das eher als Ansporn. „Der Austausch mit Julian Nagelsmann war schon immer gut und vor allem sehr offen und ehrlich – das schätze ich an ihm auch am meisten. Ich weiß genau, was er von mir sehen will – jetzt liegt es natürlich vor allem an mir“, sagte der 29-Jährige der BILD. 

Sané will sich anbieten

Bei Galatasaray wechselten sich bis dato gute Auftritte und eher durchwachsene Spiele ab. Der 70-malige Nationalspieler macht sich mit Blick auf seine WM-Teilnahme im nächsten Jahr aber noch keine großen Sorgen. „Nach der Länderspielpause geht’s jetzt erst so richtig los“, sagte er mit Blick auf die dann beginnende Champions-League-Saison. „Ich mag das mit zwei Spielen pro Woche auch am meisten, um so richtig Schwung aufzunehmen und in einen guten Rhythmus zu kommen.“

Zudem hat Sané jetzt Zeit, sich so richtig in Form zu bringen. Zwei Wochen kann er nun trainieren, sich auf sich selbst, seinen Körper konzentrieren. Die deutsche Nationalmannschaft, die in dieser Zeit gegen Nordirland und vorher schon gegen die Slowakei spielt, wird er sicher verfolgen. Denn ein Ziel hat er natürlich: Die WM-Teilnahme im Sommer 2026. Dafür muss er aber auch noch ein wenig investieren. In sich selbst und auf dem Platz. Aber das weiß er spätestens seit der Ansage von Bundestrainer Nagelsmann.
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