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90PLUS » DFB-Boss Völler stellt klar: „Haben kein Einstellungsproblem“
Nationalelf

DFB-Boss Völler stellt klar: „Haben kein Einstellungsproblem“

Manuel Behlert
06.09.25, 16:10
Manuel Behlert
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Rudi Völler
Foto: Getty Images

Die deutsche Nationalmannschaft verlor das erste WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei mit 0:2. Dabei zeigte die deutsche Elf eine sehr schwache Leistung, war offensiv wie defensiv schlecht unterwegs und teilweise im eigenen Ballbesitzspiel überfordert. 

Julian Nagelsmann sprach nach dem Spiel auch die Einstellung, die Galligkeit an. Beides fehlte. Beides war ein Problem. Auch andere Experten, darunter Lothar Matthäus, sprachen die Probleme auch klipp und klar an. Es müsse sich schnell etwas ändern, hieß es von allen Seiten.

Rudi Völler hatte sich auch nach dem Spiel geäußert, jetzt aber noch einmal bekräftigt, dass es nicht unbedingt ein Problem der Einstellung sei. „Die Nacht nach dem Spiel haben wir alle schlecht geschlafen. Wir sind uns einig, dass wir gegen Nordirland einen ganz anderen Auftritt zeigen müssen. Wir wollen die Fans von der ersten Minute an mitnehmen, nach diesem Rückschlag voller Energie und mutig agieren. Die fußballerische Qualität gepaart mit Einsatz: Das müssen wir jetzt zeigen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen wie bei der EURO stolz auf ihre Nationalmannschaft sind“, so Völler grundsätzlich.

Völler sieht kein Einstellungsprohlem

An der Zielsetzung hat sich derweil nichts geändert. „Das Spiel gegen die Slowakei war ein heftiger Schuss vor den Bug. Aber wir haben noch alles selbst in der Hand und werden es aus eigener Kraft schaffen. Julian Nagelsmann hat die Jungs in einer Mannschaftssitzung am Freitag eindrucksvoll gepackt: Wir haben immer noch den Anspruch, Gruppenerster zu werden“, so Völler weiter.

Dann ging es um das Thema Einstellung: „Wir haben definitiv kein Einstellungsproblem. Vielleicht haben einige nach der Auslosung ein bisschen gedacht: Die Gruppe ist nicht so schwer. Aber im heutigen Fußball bekommst du nichts geschenkt. Die Spieler sind alle sehr selbstkritisch, vor allem sind sie nun spürbar entschlossen. Die elf Spieler, die am Sonntag auflaufen, müssen den Fans das Gefühl geben: Das war ein einmaliger Ausrutscher.“

THEMENDFBRudi VöllerWM-Qualifikation
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