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90PLUS » Conte-Zoff und viele Tore: Neapel schlägt Inter im Topspiel
Serie A

Conte-Zoff und viele Tore: Neapel schlägt Inter im Topspiel

Manuel Behlert
25.10.25, 20:01
Manuel Behlert
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Neapel, Inter
Foto: Getty Images

In der italienischen Serie A kam es am Samstag zu einem Topspiel. Neapel hatte es dabei zuhause mit Inter zu tun, beide Mannschaften wollten dieses Spiel für sich entscheiden und versuchen, einen Schritt nach vorne zu machen. 

Doch das konnte natürlich nicht beiden gelingen. Neapel steckt derzeit in einer eher schwierigen Phase, hatte unter der Woche mit 2:6 gegen die PSV verloren. Inter konnte in der Champions League immerhin einen Sieg mitnehmen.

Spannendes Spiel in Neapel

Neapel und Inter lieferten sich von Beginn an eine intensive Partie. Beide wollten dabei nicht zu viel Risiko gehen, um nicht zu viel zu offenbaren und den Gegner dadurch einzuladen. Die erste ganz große Chance in einem interessanten Spiel hatte Lautaro Martinez, der das 1:0 nach 14 Minuten aber liegen ließ. Eine gute halbe Stunde war gespielt, da bekam Neapel nach einem längeren VAR-Check einen Elfmeter zugesprochen. Kevin de Bruyne ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:0. Allerdings verletzte er sich im Bewegungsablauf auch und musste vorzeitig ausgewechselt werden.

Kurz vor der Pause hätte Inter beinahe den Ausgleich erzielt, doch Alessandro Bastoni brachte einen Kopfball nicht im Tor unter, sondern traf nur das Lattenkreuz. Neapel brachte die Führung mit in die Kabine, aber kurz vor der Pause wurde mehrfach gezittert.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann zunehmend Fahrt auf. 53 Minuten waren gespielt, als Scott McTominay, einer der wichtigsten Spieler bei Neapel, das 2:0 erzielte. Inter machte defensiv gar nicht so viel falsch, in manchen Momentan war man aber zu weit weg vom Gegenspieler. Wenig später bekamen dann die Nerazzurri einen Elfmeter zugesprochen. Hier trat Hakan Calhanoglu an und auch er verwandelte. Dadurch wurde es wieder spannender.

Hakan Calhanoglu
Foto: Getty Images

Die Emotionen kochten hoch. Auch Antonio Conte ließ sich davon anstecken. Er war im Mittelpunkt einer Rudelbildung, an der auch Lautaro Martinez beteiligt war. Es ging hoch her, verbal sowieso, geschubst wurde auch, alles war unübersichtlich. Als der Ball wieder rollte, sorgte Zambo Anguissa für das 3:1, seine tolle Einzelaktion wurde belohnt. Inter wollte das Spiel noch einmal spannend machen, aber das 3:1 war ein echter Wirkungstreffer. Von Inter kam in der Schlussphase zu wenig, Neapel spielte es clever herunter. Am Ende blieb es beim 3:1.

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