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90PLUS » Nach heftiger Kritik: Infantino verteidigt WM-Ticketpreise
WM 2026

Nach heftiger Kritik: Infantino verteidigt WM-Ticketpreise

Till Gabriel
31.01.26, 19:20
Till Gabriel
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Wer ein Ticket für die WM 2026 ergattern will, muss tief in die Tasche greifen. FIFA-Boss Gianni Infantino verteidigt die heftigen Preise.

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos verteidigte der Präsident des Weltverbandes das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada, das aufgrund der zunehmenden innen- und außenpolitischen Spannungen der Vereinigten Staaten immer mehr in die Kritik gerät und erinnerte an die WM in Katar 2022.

Auch damals seien die kritischen Stimmen laut gewesen, letztendlich sei die Winter-WM jedoch „eine Party“ gewesen“und die nächste in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko wird genau so sein“, zitiert der Guardian Infantino, der daraufhin witzelte: „Zum ersten Mal in der Geschichte wurde auch kein Brite während einer Weltmeisterschaft verhaftet. Stellen Sie sich das vor! Das ist etwas ganz Besonderes.“

Infantinos WM-Kritiker? „Natürlich Deutschland und England“

Die Footballers Supporter’s Association reagierte prompt und nutzte die Gelegenheit, ein anderes Thema in den Fokus zu rücken. „Da wir gerade die Aufmerksamkeit von Herrn Infantino haben, möchten wir darauf hinweisen, dass er sich, anstatt billige Witze über unsere Fans zu machen, darauf konzentrieren sollte, billige Tickets anzubieten“, hieß es in einer Mitteilung der Fanvertretung.

„Die Tickets sind nicht billig“, räumte Infantino ein, verteidigte die hohen Preise jedoch: „Wir wurden hart kritisiert. Ich wurde hart kritisiert, sollte ich sagen, wegen der Ticketpreise, weil sie so teuer sind. Und die Hauptkritiker kamen natürlich aus Deutschland und England. Jetzt sind die USA die Nummer einsbei den Ticketanfragen. Nummer zwei ist Deutschland, Nummer drei England, weil alle kommen und dabei sein wollen.“

Donald Trump und Gianni Infantino
Foto: Getty Images

Der Fifa-Präsident kündigte an, dass jedes Spiel ausverkauft sein wird und die Tickets auf der Wiederverkaufsplattform des Verbandes zu noch höheren Preisen verkauft werden. Die Endrunde soll laut dem Schweizer nicht weniger als „das größte Fest der Menschheit“ werden. Wer dabei sein will, muss richtig blechen: Ein Ticket für das Endspiel kostet in der zweitgünstigsten Kategorie schlappe 3580 Euro. Die „Basisrang“-Kategorie kostet nur 51 Euro, macht jedoch auch nur einen Bruchteil des Kartenkontingents aus.

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