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90PLUS » Eintracht-Boss erklärt: Was den Hessen ohne Europa droht
Bundesliga

Eintracht-Boss erklärt: Was den Hessen ohne Europa droht

Till Gabriel
11.02.26, 12:56
Till Gabriel
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Eintracht Frankfurt erlebt eine turbulente Saison und droht, den internationalen Wettbewerb zu verpassen. Das hätte Konsequenzen.

In den letzten Jahren war die SGE Stammgast im europäischen Kräftemessen, spielte mehrmals sogar in der Champions League. In der laufenden Spielzeit sind die Adler jedoch in eine tiefe Krise gerutscht, die zum Aus von Dino Toppmöller führte und das Team auf Rang acht abrutschen ließ. Der sechste Platz, der garantiert zur Teilnahme an der Conference League berechtigt, ist bereits acht Punkte entfernt.

„Für die nächste Saison muss man zweigleisig planen“, stellte Vorstandssprecher Axel Hellmann bei der Sportbusiness-Konferenz SPOBIS in Hamburg klar und betonte, dass er sich auch über die Conference League freuen würde. Landet der DFB-Pokalsieger auf einem der ersten sechs Plätze, würde auch Rang sieben zur Teilnahme berechtigen. Auf dieses Szenario pokert die Eintracht, der siebtplatzierte SC Freiburg liegt nur zwei Zähler vor der SGE.

Eintracht vor kompliziertem Sommer: „Der Markt hat sich verändert“

Sollte Europa jedoch verpasst werden, müssten Anpassungen am Kader vorgenommen werden, räumte Hellmann ein: „Da geht es ab Kaderplatz 17, 18 los.“ Zudem müsste wohl – wie jedes Jahr – ein Stammspieler teuer verkauft werden, etwa Nathaniel Brown, der mit seinen 22 Jahren zu den spannendsten Linksverteidigern der Top-Ligen zählt.

Auf Sportvorstnad Markus Krösche kommt ohnehin ein komplizierter Transfersommer zu. Der Kader soll umgebaut werden, damit er den Vorstellungen des neuen Trainer Albert Riera entspricht. Die bisherige Marschroute, mit jungen Talenten Kaderwerte zu schaffen, gestaltet sich jedoch immer schwieriger. „Der Markt hat sich verändert“, weiß Krösche: „Die Preise für Talente sind explodiert. Das ist ein großes Problem für uns.“

Markus Krösche
Foto: Getty Images

Alleine deshalb ist die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb für die SGE so wichtig. Dafür muss aber schleunigst der Turnaround gelingen. Im ersten Spiel unter Riera zeigte sich die löchrige Abwehr zwar stabiler, allerdings fehlte es beim 1:1 gegen Union Berlin in der Offensive trotz Dominanz an Durchschlagskraft.

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