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90PLUS » Bayern-Boss stellt klar: Warum der teure Upamecano-Vertrag kein Risiko ist
Bundesliga

Bayern-Boss stellt klar: Warum der teure Upamecano-Vertrag kein Risiko ist

Manuel Behlert
16.02.26, 12:48
Manuel Behlert
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Nach langen und intensiven Verhandlungen hat der FC Bayern München es geschafft und den Vertrag mit Dayot Upamecano verlängert. Es gab einige Differenzen während der Gespräche, die nach und nach ausgeräumt wurden. 

Am Ende setzte sich die Upamecano-Seite bei vielen Streitthemen durch. Es gab eine signifikante Gehaltserhöhung und auch eine Ausstiegsklausel im Bereich von 65 Millionen Euro, die ab dem Sommer 2027 aktivierbar ist.

Beim Handgeld setzte sich Bayern durch, konnte Upamecano dem Vernehmen nach herunterhandeln. Hinzu kommt, dass das Geld über die Vertragslaufzeit ausgezahlt wird, also jedes Jahr ein Teil. Zieht der Spieler die Exit-Option 2027 oder 2028, dann geht ihm ein Teil dieser Zahlung verloren.

Eberl spricht über Upamecano-Deal

Doch auch so ist es ein teurer Deal. Und einer mit Zugeständnissen. Für Bayern-Boss Max Eberl ist das aber kein Grund zur Sorge, schon gar nicht aufgrund des aktuellen Marktes. „Die Verhandlungen waren definitiv nicht einfach, das sind sie aber grundsätzlich nur selten. Es gibt immer Themen, Wünsche und Vorstellungen auf beiden Seiten, die man zusammenbringen muss. Dass Dayot verlängern wollte, war von Anfang an spürbar – dann ging es eben darum, Lösungen zu finden. Das haben wir geschafft“, so Eberl generell über die Verhandlungen.

Max Eberl
Foto: IMAGO

Anschließend erklärte Eberl, warum man bei Upamecano ein wenig ins Risiko ging. „Bei auslaufenden Verträgen ist klar, dass der Spieler in einem oder einem halben Jahr ablösefrei gehen kann. Damit befindet man sich automatisch in einer Marktsituation, in Konkurrenz zu anderen Klubs“, so Eberl.

Und weiter: „Natürlich haben die Verlängerungen Geld gekostet. Aber es kostet noch mehr, wenn ich Spieler von der Qualität eines Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Alphonso Davies oder Dayot Upamecano kaufen muss – wenn man solche überhaupt findet. Ein Beispiel: Jérémy Jacquet von Stade Rennes wäre für uns beispielsweise ein toller Spieler gewesen. Aber wenn wir sehen, dass er mit 19 Jahren für kolportierte 70 Millionen Euro nach Liverpool geht, müssen wir überlegen, was für Bayern München das Beste ist.“

THEMENDayot UpamecanoMax Eberl
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