Beim FC Chelsea soll nach der nächsten schwachen Saison jeder Stein umgedreht werden. Ein Transfer-Flop könnte wieder gehen.
Die Zeit von Alejandro Garnacho beim FC Chelsea ist bisher ein großes Missverständnis. Vor einem Jahr überwiesen die Blues überraschend über 45 Millionen Euro an Manchester United, um sich die Dienste des jungen Argentiniers zu sichern. Die maue Bilazn seitdem: 24 Einsätze in der Premier League, ein Tor. Nur im Ligapokal konnte Garnacho sein Talent andeuten, dort traf er in vier Einsätzen viermal.
Nach einer Saison an der Stamford Bridge könnte der Flügelstürmer schon vor dem Aus stehen. Wie Chelsea-Journalist Simon Phillips und die Boulevardzeitung Sun übereinstimmend berichten, wollen die Blues Garnacho wieder verkaufen. „Chelsea trifft Vorbereitungen, um den Flügelspieler Alejandro Garnacho in diesem Sommer anderen Klubs anzubieten“, so Phillips: „Chelsea ist von der Saison, die Garnacho gespielt hat, enttäuscht und man ist der Ansicht, dass es für alle Beteiligten das Beste wäre, ihn nun ziehen zu lassen.“
Chelsea-Missverständnis: ManUnited der große Gewinner?
Laut Sun hoffen die Londoner, die 45 Millionen Euro, die man vor einem Jahr in die Hand genommen hat, wieder einzuspielen. Allerdings galt die Summe schon damals als hoch, zumal Garnacho zuvor bei Manchester United zwar solide Scorerwerte vorweisen, aber nur punktuell überzeugen konnte und immer wieder Mängel in Sachen Disziplin zeigte. Als großer Gewinner aus dem Missverständnis könnte nun ManUnited hervorgehen, die Red Devils besitzen eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent.

Unabhängig von Garnacho steht beim FC Chelsea in diesem Sommer einmal mehr ein großer Umbruch an. Die Blues haben die Saison in der Premier League nur auf dem zehnten Platz beendet und spielen daher 2026/2027 nicht europäisch. Unter dem neuen Trainer Xabi Alonso soll endlich die Rückkehr in die Spitzengruppe der Liga gelingen. Anders als seine Vorgänger wurde der Spanier nicht als Cheftrainer, sondern als Manager vorgestellt. Ein Indiz, dass die Eigentümer dem ehemaligen Leverkusen-Coach auch bei der Kaderplanung mehr Entscheidungsgewalt einräumen als Enzo Maresca oder Liam Rosenior.

