Galatasaray hatte zum Auftakt der Playoffs in der Champions League die Italiener von Juventus zu Gast. Beide Mannschaften wollten sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen.
Die erste Überraschung gab es vor dem Spiel: Leroy Sané und Ilkay Gündogan waren bei Galatasaray, ebenso wie Sacha Boey, zunächst einmal auf der Bank zu finden. Okan Buruk baute sein Team ohnehin ein wenig um.
Auf Seiten von Juventus gab es nicht die ganz großen Überraschungen. Weston McKennie lief ganz vorne gemeinsam mit Kenan Yildiz und Francisco Conceicao auf, im Mittelfeld war im Vergleich zum Derby D’Italia Khephren Thuram endlich wieder mit dabei.
Packender Start zwischen Galatasaray und Juventus
Die Partie in Istanbul begann durchaus munter. Yunus Akgün, Offensivspieler von Galatasaray, hatte nach nur fünf Minuten die erste gute Möglichkeit durch einen Distanzschuss, der links am Tor vorbeiging. Juventus meldete sich auch schon früh an, Kenan Yildiz zog in die Mitte und schloss in Richtung lange Ecke ab. Der abgefälschte Ball ging aber am Tor vorbei. Nach 14 Minuten ging Galatasaray dann in Führung. Gabriel Sara war es, der mit einem schönen Linksschuss das Stadion förmlich anzündete.
Es dauerte aber nicht einmal eine Minute bis zur Antwort der Elf von Luciano Spalletti. Nach einem Kalulu-Kopfball konnte Teun Koopmeiners den abgeprallten Ball aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Das Spiel blieb in der Folge offen, Victor Osimhen versuchte es mal aus der Distanz, die Zweikämpfe waren knackig. Eine gute halbe Stunde war gespielt als Koopmeiners nach schönem Zusammenspiel mit McKennie mit einem schönen Linksschuss den Doppelpack schnürte. Bei Gala war vor allem das Gegenpressing gefährlich. Nach 40 Minuten hatte Akgün einen guten Abschluss in petto.

Kurz vor der Pause wurde Gala noch einmal gefährlich, dann gab es den Halbzeitpfiff. Juventus nahm die Führung also mit in die Kabine.
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Spektakel auch in der zweiten Halbzeit
Auch der Start in die zweite Halbzeit war sehr unterhaltsam. Das Spiel war kaum wieder angepfiffen, da traf Noa Lang zum 2:2. Der Offensivspieler von Galatasaray stand nach einem Durcheinander im Strafraum am Ende richtig und schob ein. Beide Defensivreihen waren anfällig, sobald die gegnerische Offensive einmal richtig Druck ausübte. Es ging munter weiter: Ein Sara-Freistoß auf das lange Eck wurde von Davinson Sanchez noch verlängert – 3:2! Wenig später kam es noch schlimmer für Juventus, denn Juan Cabal, erst zur Pause gekommen. zog im Zweikampf lange und handelte sich die Ampelkarte ein.
Für die Gastgeber kam es noch besser! Osimhen klaute seinem Gegenspieler nach 74 Minuten den Ball, Lang stand wieder bereit und konnte zum 4:2 einschießen! Für Luciano Spalletti an der Seitenlinie war es nun endgültig ein Albtraum. Und aus diesem warte man gar nicht mehr auf. Sacha Boey kam mit seiner Dynamik auf der rechten Seite zum Abschluss und erhöhte sogar noch auf 5:2. Sein Schuss in die lange Ecke war unhaltbar. Das war auch der Endstand in einem sehr, sehr packenden Duell.

