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90PLUS » WM-Boykott wegen den USA? Hoeneß: „Symbolpolitischer Blödsinn“
WM 2026

WM-Boykott wegen den USA? Hoeneß: „Symbolpolitischer Blödsinn“

Manuel Behlert
17.02.26, 20:33
Manuel Behlert
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Uli Hoeneß, FC Bayern
Foto: Getty Images

Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer ist momentan ein viel diskutiertes Thema. Vor allem aufgrund der USA. Donald Trump, der Präsident des Co-Gastgebers, hat mit seiner Politik für einige Fragezeichen gesorgt. 

Sei es das Grönland-Thema, aber auch die vielen Einreisebeschränkungen oder die ICE-Einheiten: In den USA ist momentan einiges im Gange. Und zwar so viel, dass man in Europa schon vereinzelt darüber nachdachte, die WM zu boykottieren.

Der ein oder andere Politiker hatte das in den Raum gestellt. Es gab zwar nicht wirklich viele Stimmen, die sich wirklich klar dafür aussprachen, aber alleine die Tatsache, dass das Thema oft angesprochen wird, entfaltet schon eine gewisse Wirkung.

Hoeneß strikt gegen WM-Boykott

Uli Hoeneß, selbst Spieler, lange Manager und jetzt Ehrenpräsident beim FC Bayern, hat zu einem möglichen WM-Boykott auch eine klare Meinung, die er in einem Interview mit der BILD auch kund tat. Ein Freund der Boykott-Diskussionen ist er ganz klar nicht.

Gianni Infantino
Foto: Getty Images

Das ist für mich symbolpolitischer Blödsinn. Für mich ist es bezeichnend, dass Frau Baerbock zu den ersten zählte, die den Sport – wie schon bei Katar – wieder in etwas hineinziehen will, das er nicht lösen kann. Da gibt es Regierungen und andere Organisationen, die berufen sind, sich mit – in diesem Fall – Trump auseinanderzusetzen. Was hat Frau Baerbock als Außenministerin Deutschlands auf ihrem Feld zustande gebracht? Wenn ich allein an ihre Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow denke, bin ich froh, dass wir heute anders aufgestellt sind. Und es ist auch gut, dass heute nicht mehr Olaf Scholz, sondern Friedrich Merz beim Besuch des amerikanischen Präsidenten neben Donald Trump und JD Vance im Weißen Haus sitzt“, sagte Hoeneß ganz klar.

Dass er nicht viel von Trump hält, das hat er noch einmal untermauert, das war aber schon vorher bekannt. Zudem kritisierte er den FIFA-Friedenspreis, den Präsident Gianni Infantino extra für Trump „erfand“, als „unnötig.“

THEMENGianni InfantinoUli Hoeneß
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