Lois Openda wechselte im vergangenen Sommer von RB Leipzig zu Juventus Turin – zunächst auf Leihbasis für ein Jahr, inklusive Kaufoption.
Doch bei der Alten Dame blieb der erhoffte Durchbruch bisher aus. Wie der belgische Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtet, habe Juventus keine Verwendung mehr für den Belgier. Schon im kommenden Sommer soll demnach eine Trennung forciert werden.
Das Problem: Laut Angaben von Bild enthält der Leihvertrag eine Klausel, die einen Kauf für 40 Millionen Euro erzwingt, sofern Juve die Saison mindestens auf Tabellenplatz 10 beendet. Aktuell steht der Klub auf Rang fünf, besitzt 14 Punkte Vorsprung auf Platz elf. Sollte der Trend bestehen bleiben, müsste Juventus die Kaufoption ziehen. Erst dann könnte man sich mit einem etwaigen Weiterverkauf befassen.

Openda mit enttäuschender Juve-Bilanz
Sportlich lief es für Openda in Italien bislang enttäuschend. Unter Trainer Luciano Spalletti kam er nur auf vier Startelfeinsätze in der Serie A. Kein einziges Spiel bestritt er über die vollen 90 Minuten. Insgesamt stehen 22 Partien, ein Tor und eine Vorlage zu Buche – das ist weit entfernt von der erhofften Leistung!
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Juventus muss daher auf ein lukratives Weiterverkaufszenario hoffen. Medienberichten zufolge könnten in einem solchen Fall Interessenten aus der englischen Premier League oder aus Saudi-Arabien ins Spiel kommen. Auch Ligakonkurrent Bologna wurde zuletzt mit einem Interesse in Verbindung gebracht.
Für RB Leipzig endet mit dem sich anbahnenden Transfer zugleich ein Kapitel. Dank einer geschickt verhandelten Klausel von Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer hat der Bundesligist keinerlei finanziellen Risiken zu tragen. Ganz im Gegenteil: Den Sachsen steht im kommenden Sommer ein warmer Geldsegen bevor!

