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90PLUS » Ziele verfehlt: Jetzt wackelt Hertha-Coach Leitl
2. Bundesliga

Ziele verfehlt: Jetzt wackelt Hertha-Coach Leitl

Till Gabriel
25.02.26, 16:32
Till Gabriel
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Mit dem Aufstieg in die Bundesliga wird Hertha BSC wohl auch in diesem Jahr nichts zu tun haben. Die Luft für Trainer Stefan Leitl wird dünner.

Als Tabellensiebter hat der Hauptstadtklub in der 2. Bundesliga bereits zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Seit Anfang Dezember gewann die Hertha in der Liga nur ein einziges Spiel, musste sich oftmals die Punkte teilen und verlor zuletzt zwei Spiele in Folge. Nach dem 2:5-Debakel in Paderborn ist die Stimmung am Tiefpunkt. „Wir brauchen nicht mehr über den Aufstieg zu sprechen“, wurde Trainer Stefan Leitl nach Abpfiff deutlich. Routinier Toni Leistner bezeichnete die Vorstellung in Ostwestfalen als „einfach nur scheiße“.

Leitl steht mittlerweile selbst stark in der Kritik. Schon zu Saisonbeginn wurden Zweifel am Chefcoach laut, damals bekam die Mannschaft jedoch die Kurve. Wie die Sport Bild berichtet, könnte Leitls Amtszeit im Sommer enden. Demnach sondiert Hertha den Trainermarkt weiterhin. Zu Saisonbeginn wurde Pellegrino Matarazzo als Nachfolger gehandelt, der ehemalige Trainer der TSG Hoffenheim ist mittlerweile jedoch in San Sebastian angestellt.

Hertha rennt hinterher: Wieder kein Aufstiegskampf

Leitls Punkteschnitt nach einem Jahr in Berlin liegt bei 1,50, zu wenig, um im Aufstiegsrennen mitzumischen. Auch spielerisch verläuft die Entwicklung schleppend. Zwar betonte der Trainer jüngst, dass man mittlerweile variabler sei und nicht mehr nur auf Konter spielen kann, allerdings fehlen den Berlinern im Ballbesitz weiterhin zu oft die Lösungen.

Dabei war die Rückkehr in die Bundesliga das klare Ziel in der Hauptstadt. Der Kader – mit Akteuren wie Fabian Reese und Michael Cuisance weiterhin hochkarätig besetzt – wurde im Sommer zwar mit Spielern wie Maurice Krattenmacher und Paul Seguin verstärkt, allerdings sprangen mit Ibrahim Maza und Jonjoe Kenny wichtige Säulen ab.

Stefan Leitl, Hertha BSC
Foto: Getty Images

Derzeit deutet alles darauf hin, als müsste der zweimalige Deutsche Meister mindestens ein weiteres Jahr im Unterhaus verbringen. Nach dem Abstieg 2023 schafften es die Berliner noch nicht, ernsthaft um den Aufstieg mitzuspielen. In der Saison 2023/2024 landete man auf Platz neun, 2025 beendete man die Spielzeit als Elfter.

THEMENHertha BSCStefan Leitl
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