Mohamed Salah muss sich erneut Kritik gefallen lassen. Der Superstar des FC Liverpool ist weiterhin auf der Suche nach seiner Top-Form.
In der Hinrunde fand sich der Rechtsaußen mehrmals auf der Bank wieder und sorgte mit einem Wut-Interview für Aufsehen, in dem er mit Trainer Arne Slot und dem Klub hart ins Gericht ging. Die Wogen scheinen zwar mittlerweile geglättet, an seine Glanzleistungen der Meistersaison kann der Ägypter aber auch im neuen Jahr bisher nicht anknüpfen.
Neun Spiele wartet der Ausnahmestürmer inzwischen auf einen Treffer. Nach seiner Auswechslung beim knappen 1:0 gegen Nottingham schüttelte er bei seiner Auswechslung in der 77. Minute frustriert den Kopf. „Mohamed Salah muss die Kröte schlucken, in sich gehen und schauen, dass er wieder anfängt, Tore zu schießen“, fand Sam Allardyce deutliche Worte. Das Trainer-Urgestein legte nach: „Er soll aufhören, Arne Slot die Schuld zu geben, wenn es an ihm selbst liegt, dass er nicht trifft und ausgewechselt wird.“
Allardyce attestiert Salah „mentale Blockade“
Laut dem ehemaligen englischen Nationaltrainer könne man dem Ägypter seinen Frust auf dem Platz ansehen. „Er sollte aufhören, seine Unzufriedenheit mit der Situation auf dem Rasen zur Schau zu stellen. Geh, klopfe an die Tür des Trainers und regle das. Aber mach es nicht vor den Augen aller. Er benimmt sich wie ein großes Baby“, polterte der 71-Jährige im Podcast „No Tippy Tappy Football“: „Auf mich wirkt das wie eine Art mentale Blockade, denn es geht nicht mehr um eine Phase, sondern um die gesamte Saison. Das sollte Liverpool und ihm selbst Sorgen bereiten.“


