Der FC Bayern München hat das Topspiel gegen den BVB am Samstagabend mit 3:2 gewonnen. Der Rekordmeister setzte sich in einer atemberaubenden, teilweise sehr hitzigen Partie durch, bewies gerade am Ende des Spiels, dass man die nötige Effizienz mitbringt, aber eben auch den Willen.
Angesichts von elf Punkten Vorsprung auf die Schwarzgelben kann man gut und gerne auch von einer Vorentscheidung im Kampf um den Titel sprechen. Glückwünsche zur Meisterschaft wollte man beim Rekordmeister aber noch nicht annehmen. Und seitens des BVB auch noch nicht abgeben.
„Es war natürlich ein großes Spiel, ein wichtiger Momentum-Schub für uns mit diesen elf Punkten. Wir sind in einer guten Position, aber oft ist es leichter, sich für solche Topspiele zu motivieren. In den anderen Spielen musst du genauso konzentriert und bereit sein zu kämpfen und das wird auch am Freitagabend nicht anders sein“, sagte Stürmer Harry Kane im Anschluss an die Partie.
Dreesen sieht Meisterschaft noch nicht eingetütet
Auch ein großer Vorsprung kann trügerisch sein. Das bestätigt auch Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen gegenüber BILD. „Vincent Kompany und Harry Kane haben gestern schon gesagt, dass wir noch zehn Spiele vor uns haben. Wir hatten in dieser Saison bereits elf Punkte Vorsprung und haben gesehen, dass sich mit einem Unentschieden oder einer Niederlage alles schnell ändern kann – aber natürlich wollen wir diesen Vorsprung nicht aus der Hand geben. Wir konzentrieren uns auf jedes Spiel einzeln und bleiben fokussiert“, so Dreesen.

Joshua Kimmich äußerte sich nach dem Spiel direkt sehr selbstbewusst. „Jetzt haben wir elf Punkte Vorsprung, das werden wir nicht mehr abgeben“, sagte der Siegtorschütze im Nachgang der Partie bei Sky. Bayern müsste schon viel liegen lassen und Dortmund jetzt die perfekte Saison spielen, damit es noch einmal heiß wird.

