Was für eine Machtdemonstration des SC Freiburg! Nach zwei starken Auftritten gegen Celta Vigo stehen die Breisgauer im Halbfinale der Europa League.
In der Addition beider Duelle triumphierte der Sport-Club auch in der Höhe verdient mit 6:1. Auf den 3:0-Heimsieg der Vorwoche ließ die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im Estadio Balaídos einen 3:1-Erfolg folgen. Schon vor dem Halbzeitpfiff hatten Tore von Igor Matanovic (33.) und Yuito Suzuki (39.) für klare Verhältnisse gesorgt.
„Diese Messe ist gelesen“, stellte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus in der Pause bei RTL klar. „Fünf Tore Vorsprung und diese Überlegenheit, diese Kontrolle – das lässt sich der SC Freiburg nicht mehr nehmen.“

Freiburg-Boss blickt optimistisch in die nächsten Wochen
Matthäus sollte Recht behalten. Nach starker Vorarbeit von Johan Manzambi und Vincenzo Grifo sorgte Suzuki kurz nach dem Wiederanpfiff (50.) für die endgültige Vorentscheidung. Das späte 1:3 durch Williot Swedberg (90.+1) verkam zu reiner Ergebniskosmetik.
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Sportvorstand Jochen Saier war nach Abpfiff voll des Lobes für seine Spieler. Selbstbewusst erklärte er im RTL-Interview: „Jetzt wollen wir alles. Wo wir jetzt stehen – da wollen wir das Maximum erreichen. Ich habe das Gefühl, dass es ein besonderes Jahr werden kann.“
Tatsächlich besitzen die Freiburger in den kommenden Wochen die Chance auf gleich zwei Titel. Bevor es in der Europa League gegen Real Betis oder Sporting Braga weiter geht, steht am nächsten Donnerstag das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart an. In der Bundesliga wartet am Sonntag außerdem der 1. FC Heidenheim.

