Der brasilianische Mittelstürmer Romulo von Bundesligist RB Leipzig hat das Interesse aus der Premier League geweckt. Insbesondere Trainer Unai Emery von Aston Villa soll sich intensiv um den 24-Jährigen bemühen.
Erst seit August des vergangenen Jahres ist Romulo in Leipzig beheimatet. Damals verpflichteten die Roten Bullen den 24-Jährigen für 20 Millionen Euro vom türkischen Erstligisten Göztepe. Nun, nach weniger als einem Jahr Bundesliga, könnte bereits der nächste Wechsel für den Brasilianer erfolgen.
Der Stürmer wusste nämlich sofort zu überzeugen. Mit sieben Toren und vier Vorlagen in seiner Premieren-Saison gehört der 1,93-große Offensivspieler zu den wichtigsten Spielern von RB. Die starken Leistungen blieben nicht unentdeckt. Wie es in einem Artikel von GiveMeSport heißt, hat Premier-League-Klub Aston Villa den Leipziger ins Visier genommen.
RB-Stürmer Romulo: Wechselt er im Sommer in die Premier League?
Demnach möchte der Verein, der aktuell auf dem vierten Platz in der Tabelle rangiert, seine Offensive im Sommer weiter verstärken. Im Optimalfall soll der neue Stürmer dann in der kommenden Spielzeit in der Champions League Tore schießen. Die Villans befinden sich mitten im Kampf um die europäischen Startplätze.
Bei der Stürmersuche scheint insbesondere Trainer Unai Emery Gefallen an Romulo gefunden zu haben. Der Brasilianer kann insbesondere mit seiner Körperlichkeit überzeugen. Zudem ist er groß und verfügt dennoch über eine hervorragende Schnelligkeit. Neben Aston Villa bemühen sich demnach auch andere Vereine aus Europa um die Dienste des Leipzigers.
Der Klub aus Sachsen wird derweil wohl zwischen 55 und 60 Millionen Euro für seinen Schützling verlangen. Damit würde RB innerhalb eines Jahres einen Gewinn von rund 40 Millionen Euro mit Romulo erzielen. Der Preis könnte aber noch weiter in die Höhe getrieben werden – schließlich wissen die Leipziger Verantwortlichen um die Finanzkraft der Premier League.

In Villa könnte der Brasilianer indes Nachfolger für den langjährigen Vereinsstürmer Ollie Watkins werden. Der 30-Jährige stand zuletzt wegen seiner ausbleibenden Torerfolge in der Kritik.

