Die WM 2026 in Nordamerika wirft ihre Schatten voraus, das Turnier rückt immer näher. Und es gibt viele Themen, die besprochen werden müssen, auch jetzt noch. Vor allem die finanzielle Ebene ist ein Thema, nicht nur bei den Fans.
Diese haben nicht nur mit den horrenden Ticketpreisen zu kämpfen, sondern auch mit erheblichen, teils kurzfristig angehobenen Kosten drumherum. Aber auch die Verbände sind nicht wirklich begeistert. Hier geht es vor allen Dingen um die Höhe der Prämien.
Jetzt hat die FIFA dahingehend eingelenkt, nachdem der BVB, aber eben auch andere Verbände Kritik geäußert haben. Zwei Tage vor dem Kongress des Fußball-Weltverbandes am kommenden Donnerstag in Vancouver werde sich bereits das FIFA-Council mit der Thematik beschäftigen.
Gespräche über Prämien angekündigt
„Die FIFA bestätigt, dass sie mit Verbänden weltweit Gespräche führt, um die verfügbaren Einnahmen zu erhöhen“, sagte ein FIFA-Sprecher der englischen Zeitung Guardian. „Dies umfasst eine vorgeschlagene Erhöhung der finanziellen Beiträge an alle qualifizierten Mannschaften für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sowie der Entwicklungsgelder für alle 211 Mitgliedsverbände“, hieß es von der FIFA weiter.

Die Kritik hatte durchaus einen Grund. Zwar bekommt der künftige Weltmeister für den Titelgewinn die Rekordsumme von 50 Millionen Dollar. Und auch der Gesamttopf ist mit 727 Millionen Dollar so gut gefüllt wie bei keinem Turnier zuvor. Aber: Faktisch sinken die Auszahlungen für die meisten Teams, die nicht den WM-Pokal gewinnen. Und da die Kostenfrage vorab diskutiert wurde und andere Zahlen im Umlauf waren wird es jetzt wohl drauf hinauslaufen, dass der Weltverband noch einmal nachlegt.
Damit wäre dann immerhin ein Thema abmoderiert. Aber es gibt eben noch viele andere, die von Relevanz sind.

