Said El Mala ist ein absolut beeindruckender Spieler, wenn er seine PS auf den Platz bringen kann. Doch das schaffte er in dieser Saison nicht immer.
Als Joker setzte er immer mal wieder gute Akzente, als Startspieler war es oft so, dass er keine allzu guten Lösungen gegen die Gegner fand. Auch, weil er ein Spieler ist, der vor allem gegen Teams, die ihm Räume geben, glänzen kann.
Es gibt Stimmen, die El Mala im Sommer in der Nationalelf bei der WM 2026 sehen oder sehen wollen. Doch nicht alle sind überzeugt. Zumal El Mala schon länger mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wird, teilweise auch zu einem Topklub.
El Mala wechselt den Berater
Jetzt wird es aber spannend: Der Außenstürmer (Vertrag bis 2030) hat sich von seinem Agenten der spanischen Agentur Footfeel ISM getrennt. Der kicker berichtete zuerst, BILD legte nach. Die Neuaufstellung kommt überraschend. El Malas bisheriger Vertrauter war Ende Februar noch zu Gast beim FC Chelsea und zuletzt wurde der Spieler noch von englischen Klubs wie Newcastle gespottet. Jetzt wird der Offensivyoungster von seiner Familie beraten.

Das ist ein interessanter Schritt. Aber einer, der vielleicht auch für Ruhe sorgen soll. Schließlich wird ihn seine Familie nicht per sé auf dem Markt positionieren wie ein professioneller Berater, der schon von Natur aus Kontakte hat. Im Sommer könnte es aber zu einem neuen Angebot seitens Brighton kommen.
30 bis 40 Millionen Euro wäre man bei Brighton wohl zu investieren bereit. Das könnte auch genau die Summe sein, bei der die Kölner bereit sind, in Verhandlungen einzusteigen. Ganz grundsätzlich ist es so, dass der Effzeh bei einem Klassenerhalt nicht zwingend verkaufen muss, aber potenzielle Einnahmen natürlich sehr gut reinvestieren könnte. Es wird auf jeden Fall ein spannender Sommer in Köln.

