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90PLUS » Barca-Aus gegen Newcastle? – 3 Thesen zur Champions League
Champions League

Barca-Aus gegen Newcastle? – 3 Thesen zur Champions League

Jakob Haffke
17.03.26, 11:41
Jakob Haffke
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In den Hinspielen der Champions-League-Achtelfinal-Begegnungen gab es Überraschungen und deutliche Siege. Welche dramatische Wendungen erwarten uns in den Rückspielen?

Zu den Rückspielen des Champions-League-Achtelfinal-Spiele formuliert Jakob Haffke drei mehr oder minder steile Thesen zu den anstehenden Partien und dem generellen Geschehen in der Königsklasse.

1. Besteht Newcastle auch im Camp Nou?

Es war nicht unbedingt zu erwarten, dass Newcastle United gegen Barcelona das bessere Team sein würde. Doch trotzdem war der späte Ausgleich der Katalanen am Ende sogar schmeichelhaft. Das Team von Eddie Howe zeigte über 90 Minuten, dass es in der Lage ist Hansi Flicks Offensivmaschinerie Einhalt zu gebieten. Ungewöhnlich für den bisherigen Saisonverlauf Newcastles folgte auf das Hoch in der Champions League zudem eine weitere starke Leistung. In der Premier League gewann Howes Mannschaft ebenfalls verdient mit 1:0 bei Chelsea.

Genau eine solche Leistung müssen die Magpies auch im Camp Nou abrufen. Die Kombination aus intensiver Arbeit gegen den Ball, einer kompakten Defensive und blitzschnellen Kontern kann Barca erneut vor unlösbare Probleme stellen. Der Kader von Newcastle scheint wie gemacht für Spiele als Außenseiter. Die schnellen Angreifer, um Anthony Gordon gehören zu den besten Pressingspielern Europas und suchen im Ballbesitz gerne den direkten Weg nach vorne. Die extrem hohe Abwehrkette Flicks wirkt, wie eine freundliche Einladung zum Auskontern.

Dazu kommt das laufstarke Mittelfeld aus Jacob Ramsey, Sandro Tonali und Joelinton, sowie die Größenvorteile bei Standards. Ein Unentschieden oder ein Sieg in Barcelona liegt für Newcastle absolut im Bereich des Möglichen.

Meine These daher: Newcastle schafft es ein zweites Mal Barcelona zu ärgern und den Viertelfinaleinzug zu realisieren.

Liverpool Champions League
Foto: Getty Images

2. Schaffen es vier englische Teams ins Viertelfinale der Champions League?

Letzte Woche fabulierte der Autor dieser Thesen an dieser Stelle davon, dass die englischen Teams der europäischen Konkurrenz weit enteilt seien. Sogar fünf oder sechs Viertelfinal-Teilnehmer aus der Premier League wären möglich. Für diese Annahme hätten die Hinspiele kaum weniger Argumente liefern können. Nur Newcastle und Arsenal gelang es (dank eines mindestens schmeichelhaften Elfmeters) das Hinspiel zumindest nicht zu verlieren.

Welche Lehren ziehen wir nun daraus? Logisch, wir sagen voraus, dass mindestens vier englische Teams trotzdem den Einzug ins Viertelfinale der Champions League schaffen. Argumente für Newcastle finden sich bereits in der ersten These. Auch ein positives Ergebnis für Arsenal ist absolut im Bereich des Möglichen. Als drittes Team bietet sich Liverpool an. Das Team von Arne Slot konnte am Wochenende aber erneut nicht überzeugen und ist weit davon entfernt in guter Form zu sein. Allerdings haben die Reds in der Vergangenheit gerade in der Königsklasse oft genug bewiesen, dass an der Anfield Road vieles möglich ist. Gegner Galatasaray verspielte außerdem bereits gegen Juventus fast einen Drei-Tore-Vorsprung. Das Ganze geschah sogar trotz langer Überzahl des türkischen Meisters.

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Bleiben noch Tottenham Hotspur, Chelsea und Manchester City übrig. Alle drei Teams müssen ihr Spiel mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnen. Zuerst gilt für alle der Heimvorteil. Für Tottenham spricht trotz des späten Ausgleichstreffers gegen Liverpool wenig. Immerhin ist die Defensive Atletico Madrids längst nicht mehr so stabil, wie gewohnt. Außerdem zeigten die Spurs in Durchgang zwei des Hinspiels, dass sie dem Team von Diego Simeone zumindest Probleme bereiten können.

Chelsea wiederum hofft vor allem darauf, dass PSG sich an die eigene Geschichte in der Champions League erinnert. Vor dem Titelgewinn im vergangenen Jahr bewiesen die Pariser Jahr für Jahr, dass auch nahezu unbegrenzte finanzielle Mittel nicht vor dem neuerlichen, absurden Ausscheiden schützen. Bleibt noch das Spiel von Manchester City gegen Real Madrid. Grundsätzlich gilt, dass es sowohl Chelseas, als auch Manchester Citys Offensive zuzutrauen ist, in einem Spiel mindestens drei Tore zu erzielen. Die Grundvoraussetzungen für ein Comeback sind also gegeben. Dazu gab es in den vergangenen Spielen zwischen City und Real bereits mehrfach drastische Wendungen. Warum sollte das Pendel diesmal nicht zu Gunsten der Citizens ausschlagen?

Meine These daher: Trotz der schwachen Hinspielergebnisse schaffen es mindestens vier von sechs englischen Teams doch noch ins Viertelfinale.

Bodö/Glimt
Foto: Getty Images

3. Ist Bodö/Glimt das Schlimmste, das Arsenal im Viertelfinale passieren könnte?

Noch ist es nicht komplett in trockenen Tüchern. Doch nach einem deutlichen 3:0-Erfolg im Hinspiel gegen Sporting CP erscheint alles andere als ein Weiterkommen von Bodö/Glimt sehr unwahrscheinlich. In den vergangenen Wochen zeigte das Team von Kjetil Knutsen eindrucksvoll, dass es nicht nur vom Vorteil des heimischen Klimas und Kunstrasens profitiert. Sowohl bei Inter im San Siro, als auch im Wanda Metropolitano bei Atletico Madrid gab es in der Champions League einen 2:1-Erfolg. Dass Bodö/Glimt jetzt plötzlich einen Drei-Tore-Vorsprung in Lissabon verspielt, scheint unlogisch. Die Reise des norwegischen Überraschungsteams wird also höchstwahrscheinlich mindestens bis ins Viertelfinale weitergehen.

Dort würde Bodö/Glimt der Sieger aus dem Duell zwischen Bayer Leverkusen und Arsenal erwarten. Trotz des guten Leverkusener Auftritts im Hinspiel, ist Arsenal im Rückspiel logischerweise großer Favorit. Zumal das Spiel am Dienstagabend im Londoner Emirates Stadium stattfindet. Machen die Nordlondoner den Viertelfinal-Einzug also klar, hätten sie die vermeintlich leichteste Aufgabe zu bewältigen. Allerdings wäre Bodö/Glimt gleichzeitig auch der vermutlich undankbarste Gegner für Mikel Artetas Team.

In der Premier League steht Arsenal seit Monaten an der Tabellenspitze und jeder Gegner wartet nur darauf den Gunners ein Bein zu stellen. Dementsprechend schalten praktisch sämtliche Teams mindestens einen Gang höher, wenn es gegen Arsenal geht. Dazu kommt der selbstauferlegte Druck. Schon lange herrscht das Gefühl, dass Arteta und seine Mannschaft den Titel in England kaum noch gewinnen, sondern nur noch nicht verlieren können. Diese mentale Ausgangslage wäre in einem Aufeinandertreffen mit Bodö/Glimt vermutlich ähnlich.

Im Gegensatz zu einem Duell mit einem europäischen Schwergewicht, wäre Arsenal gegen die Norweger der haushohe Favorit. Keine Situation, die Arsenal neben dem Druck in der heimischen Liga unbedingt zusätzlich brauchen würde.

Meine These daher: Auch wenn Bodö/Glimt für Arsenal auf dem Papier sicherlich der leichteste Viertelfinalgegner wäre, darf die mentale Komponente nicht unterschätzt werden.

Jakob Haffke

THEMENArsenalBarcelonaBodö/GlimtChelseaLiverpoolManchester CityNewcastle UnitedTottenham Hotspur
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