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90PLUS » Es brodelt in Frankfurt: Wackelt Albert Riera schon?
Bundesliga

Es brodelt in Frankfurt: Wackelt Albert Riera schon?

Manuel Behlert
23.03.26, 18:11
Manuel Behlert
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Albert Riera
Foto: Getty Images

Als Eintracht Frankfurt Dino Toppmöller entließ und sich für Albert Riera als Nachfolger entschied sorgte das für ein wenig Trubel und Unruhe. Denn nicht jeder konnte Riera genau einschätzen, er galt zumindest Gerüchten zufolge nicht als ganz einfach. 

Seine Aufgabe in Frankfurt war klar: Er sollte die ganz großen Defensivprobleme beheben und dafür sorgen, dass die SGE wieder stabiler wird. Ein wenig Grundstabilität hat er natürlich mitgebracht, die Hessen kassieren weniger Gegentore.

Aber: In der Offensive ist es nicht besser geworden. Im Gegenteil, denn die Hessen waren zuletzt in Mainz trotz fünf Offensivspielern auf dem Platz nicht gerade gefährlich.

Riera schon unter Druck in Frankfurt

Sieben Wochen ist Riera jetzt im Amt, rein tabellarisch hat sich nicht wirklich etwas getan in Frankfurt. Und nach dem Spiel in Mainz sorgte er für Aufsehen, weil er die Niederlage damit erklärte, dass Frankfurt ohnehin eine schwache Bilanz in Mainz hatte in den letzten Jahren und dass ein Sieg deswegen „ein Wunder“ gewesen wäre. Das sorgte intern für Stirnrunzeln. Und nicht nur das.

Albert Riera
Foto: IMAGO

Auch innerhalb des Teams wird der Rückhalt für Riera laut Sky geringer. Seine taktischen Vorgaben sind sehr komplex. Die regelmäßigen Sitzungen gehen oft länger als eine Stunde und scheinen zum Teil auch seine eigene Mannschaft zu überfrachten.

Im Krisenmodus befinden sich die Hessen noch nicht, aber von den angekündigten Prinzipien, also dem begeisternden Offensivfußball, den man sich erhoffte, ist nicht viel zu sehen. Der Spanier muss die Kurve kriegen und die Eintracht in den letzten Wochen der Saison weiter verbessern.

Der Punkt ist, dass es nicht gut ankommt, dass sich Riera nicht vor seine Spieler stellt. „Ich kann Lösungen anbieten und die Art und Weise vorgeben, wie wir uns bewegen müssen. Aber ich stehe hier an der Linie, ich kann den letzten Pass nicht spielen“, sagte er bei DAZN nach dem Mainz-Spiel.

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