Im Sommer 2025 wechselte Florian Wirtz zum FC Liverpool in die Premier League. Jetzt sprach er Klartext, was seine anfänglichen Probleme beim Klub in England verursachte.
Es war kein leichter Sommer für Florian Wirtz. Die langen Diskussionen um seinen Wechsel sorgten für viel Unruhe. Und dann kam er noch zu Liverpool, das sich sehr viel vorgenommen hatte, und funktionierte nicht wie erhofft. Das traf zwar auch auf die anderen Neuzugänge weitgehend zu, dennoch war die Situation frustrierend.
Mittlerweile ist Wirtz angekommen. Er spielt noch nicht durchgehend auf dem höchsten Niveau, hat sich aber in England klar akklimatisiert. Zuletzt überzeugte er auch im DFB-Test gegen die Schweiz. „Für Deutschland konnte ich einem Spiel noch nie so meinen Stempel aufdrücken. Für Deutschland war es mein bestes Spiel“, sagte der 22-Jährige gegenüber der Sportschau.
Wirtz:
Dass sein Start in England eher holprig verlief, das weiß auch der Offensivspieler selbst. Generell sagt man nicht ohne Grund, dass Spieler auch mal fünf, sechs Monate Anlaufzeit benötigen, ehe sie in England durchstarten.

„Es war keine leichte Phase. Julian Nagelsmann hat mir gesagt, dass es auch mal gut ist, dass es nicht immer aufwärts geht. Dass man auch einmal eine Delle hat und dadurch stärker wird. So sehe ich es mittlerweile auch, dass es mich ein bisschen stärker gemacht hat“, sagte Wirtz.
Besonders das körperbetonte Spiel auf der Insel bereitete Wirtz anfangs Probleme. „Ich musste gegen Widerstände ankommen und mich anpassen. Ich musste lernen, stärker zu werden und den Ball zu behaupten. Ich merke, dass ich auf einem guten körperlichen Level bin.“ Der elegante Spielmacher stellte sein Spiel also um, legte Muskulatur zu, ohne es damit zu übertreiben. Genau das war der Schlüssel, um am Ende so richtig in Fahrt zu kommen. Am Wochenende wartet dann ein großes Spiel. Die Reds treffen im FA Cup auf Manchester City.

