Romelu Lukaku sorgt bei der SSC Neapel für Ärger. Der Stürmer fehlte im Training und bringt den Klub damit in eine heikle Situation. Während Napoli Disziplinarmaßnahmen prüft, nehmen auch die Wechselgerüchte rund um den Belgier Fahrt auf.
Wie unter anderem der Verein selbst sowie italienische Medien berichten, blieb Lukaku einer Aufforderung zur Rückkehr ins Mannschaftstraining fern. Napoli bestätigte den Vorfall offiziell und kündigte an, mögliche Konsequenzen zu prüfen.
Napoli reagiert deutlich auf Lukakus Fernbleiben
Der Serie-A-Klub zeigte sich wenig erfreut über das Verhalten seines Angreifers. In einer klar formulierten Stellungnahme machte Napoli deutlich, dass man sich das Recht vorbehalte, disziplinarisch einzugreifen. Man denke sogar darüber nach, ob Lukaku vorerst überhaupt noch Teil des Mannschaftstrainings bleibt. Damit erreicht die Situation eine neue Eskalationsstufe. Denn bereits zuvor hatte es rund um den 32-Jährigen Unruhe gegeben, nachdem er zuletzt sportlich kaum noch eine Rolle spielte und mehrere Spiele verpasste.

Der Belgier selbst äußerte sich via Social Media und verwies auf körperliche Probleme. Demnach habe er bei Untersuchungen in seiner Heimat Belgien eine Entzündung am Hüftbeuger festgestellt, die ihn zu einer individuellen Reha gezwungen habe. Zudem betonte Lukaku die mentale Belastung durch seine Verletzung und den persönlichen Verlust seines Vaters. Er stellte klar, dass er Napoli nicht verlassen wolle und so schnell wie möglich wieder helfen möchte, allerdings nur in vollständig fittem Zustand.
Trotz dieser Beteuerungen bleibt die Zukunft des Angreifers offen. In Italien wird bereits über ein endgültig beschädigtes Verhältnis zwischen Spieler und Verein spekuliert. Parallel bringen sich erste Interessenten in Stellung. Neben einer möglichen Rückkehr zu Anderlecht sollen auch Klubs aus der Türkei die Situation genau beobachten. Klar ist: Sollte sich der Konflikt nicht schnell lösen, könnte Lukaku im Sommer vor einem erneuten Wechsel stehen.

