Ghana hat nach den beiden Testspielniederlagen gegen Österreich und Deutschland die Reißleine gezogen und sich von Otto Addo getrennt. Joachim Löw wurde als Nachfolgekandidat gehandelt.
Der Trainer, der mit der deutschen Nationalmannschaft im Sommer 2014 Weltmeister wurde, ist auf der Suche nach einer Jobgelegenheit, das teilte er schon selbst mit. Allerdings müsse alles passen, sagte er. Afrikanische Medien brachten ihn mit dem Job bei Ghana in Verbindung und sprachen schon von einem Kontakt.
Doch nun äußerte sich Löw persönlich zu dem Gerücht und dementierte gegenüber Sky, dass etwas dran ist. „Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen“, sagte der ehemalige Bundestrainer.
Löw und Ghana: Offenbar nichts dran
Das heißt zwar nicht, dass der Verband aus Ghana nicht in Zukunft doch noch einmal anfragt, aber für den Moment scheint nichts dran zu sein. Für Löw wäre es auch sicher nicht der ideale Job, denn der Ex-DFB-Coach hätte kaum Zeit zur Vorbereitung.
„Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt“, hatte Löw kürzlich aber bei Sky Sport gesagt und deswegen vor allem für sich selbst alle Optionen offen gelassen.

Für WM-Teilnehmer Ghana geht die Suche nun weiter. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der „Black Stars“. 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied. Winfried Schäfer, der in Ghana im Hintergrund das Zepter schwingt, wird allerdings auch schon eine Auswahl an möglichen Kandidaten in petto haben.

