Der VfB Stuttgart hat den ersten Transfer für die kommende Saison eingetütet. Die Schwaben bedienen sich bei der direkten Konkurrenz.
Wie der DFB-Pokalsieger von 2025 mittlerweile offiziell bestätigte, läuft Grischa Prömel in der nächsten Spielzeit mit dem Brustring auf. Der 31-Jährige kommt von der TSG Hoffenheim und kostet keine Ablöse, weil sein Vertrag bei den Kraichgauern nach Saisonende ausläuft.
Beim VfB hat Prömel einen Dreijahresvertrag unterschrieben und soll der jungen Mannschaft mit seiner Erfahrung aus rund 150 Bundesligaspielen weiterhelfen. Mit seinen 31 Jahren ist der ehemaliger Union-Akteur ein ungewöhnlicher Transfer für den VfB, der unter Trainer Sebastian Hoeneß zuvor nie einen Spieler verpflichtet hat, der älter als 28 Jahre war.
Prömel kehrt in seine Geburtsstadt Stuttgart zurück
Für den Mittelfeldspieler ist der Wechsel die Rückkehr in seine Geburtsstadt, in der Jugend lief Prömel unter anderem für die Stuttgarter Kickers auf. Nach Union Berlin und Hoffenheim wird der VfB die dritte Station in der Bundesliga für den Allrounder, der 2016 in Brasilien als Teil der Olympia-Auswahl Silber gewann, nachdem ihm in der Saison zuvor beim Karlsruher SC in der 2. Bundesliga der Durchbruch gelungen war.

Im Trikot der A-Nationalmannschaft lief Prömel zwar nie auf, stand im November 2023 unter Bundestrainer Julian Nagelsmann aber als Nachrücker im Kader der DFB-Elf.
„Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt. Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen. Der VfB hat in den vergangenen Jahren enorme Power entfacht und steht für eine attraktive Spielweise. Es ist beeindruckend, wo der Club inzwischen steht – und es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden“, so Prömel zum Deal.

