In der Serie A nahm die Karriere von Franck Kessie einst Fahrt auf. Zuletzt kickte der Ivorer in der Saudi Pro League.
Das könnte sich jedoch bald wieder ändern. Wie Gianluca di Marzio berichtet, arbeitet Juventus an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Demnach haben die Bianconeri dem vereinslosen Abräumer bereits ein Vertragsangebot über 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt unterbreitet. Nun soll der italienische Rekordmeister sogar ein verbessertes Angebot in Erwägung ziehen. Ein weiteres Indiz für Bewegung in den Gesprächen: Kessies Berater George Atangana befindet sich laut Di Marzio auf dem Weg nach Italien.
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Der 29-Jährige ist seit seinem Abschied von Al-Ahli ablösefrei auf dem Markt und gilt damit als interessante Gelegenheit für mehrere europäische Klubs. Juventus könnte die Erfahrung und Physis des ivorischen Nationalspielers im zentralen Mittelfeld gut gebrauchen und will sich nach der verpassten Qualifikation für die Champions League ohnehin auf vielen Positionen neu aufstellen.
Über 250 Einsätze für Atalanta und Milan: Kessie kennt die Serie A bestens
Kessie wechselte 2015 zu Atalanta und machte in der U20 der Bergamasken schnell auf sich aufmerksam. Nach einer Leihe zur AC Cesena gelang ihm in Bergamo der Durchbruch, ehe er sich 2017 der AC Milan anschloss. Dort entwickelte sich der Ivorer zu einem der konstantesten Mittelfeldspieler der Liga und absolvierte insgesamt 223 Pflichtspiele für die Rossoneri. Großen Anteil hatte er am Gewinn der italienischen Meisterschaft in der Saison 2021/22 unter Trainer Stefano Pioli.
Im Sommer 2022 schloss sich Kessie ablösefrei dem FC Barcelona an. Unter Xavi gewann er 2022/23 die spanische Meisterschaft, ehe er ein Jahr später für rund 12,5 Millionen Euro zu Al-Ahli nach Saudi-Arabien wechselte. Dort überzeugte er auch in der vergangenen Spielzeit mit fünf Toren und vier Vorlagen in 26 Ligaspielen.

Parallel arbeitet Juventus weiterhin an der Verpflichtung eines neuen Angreifers. Wunschlösung bleibt Randal Kolo Muani, allerdings gelten die Forderungen von Paris Saint-Germain weiterhin als hoch. Als Alternativen beschäftigen sich die Turiner unter anderem mit Mikel Oyarzabal, Folarin Balogun und Alexander Sørloth.

