Der VfB Stuttgart spielt am heutigen Sonntag zuhause gegen Werder Bremen. Die Schwaben wollen im Kampf um die Champions League einen wichtigen Schritt machen. Zuletzt verlor man mit 2:4 in München, kam dann aber dramatisch im Pokal gegen Freiburg weiter.
Es ist ein echtes Traditionsduell. Zum 114. Mal treffen der VfB und Werder in der Bundesliga aufeinander. Häufiger begegneten sich nur Bayern und Bremen (118 Spiele) sowie Bayern und Gladbach (116 Spiele) in der Ligahistorie. Für die Hausherren ist es aus einem zweiten Grund eine Partie historischen Ausmaßes: Es wird das 1000. Bundesliga-Heimspiel des VfB sein.
Stuttgart will gegen Bremen keine Zweifel aufkommen lassen
Die Schwaben wollen hier unbedingt gewinnen und die drei Punkte mitnehmen. Stuttgart hat Europa sicher, jetzt kann das Bundesliga-Ziel nur die Qualifikation für die Champions League sein. Der aktuelle 4. Tabellenplatz reicht Stuttgart sicher, aber wenn Deutschland dank seiner internationalen Halbfinalisten Bayern und Freiburg noch zur zweitbesten Nation dieser Saison wird (aktuell Platz drei), reicht am Ende bereits Platz fünf in der Bundesliga. Darauf verlassen will man sich aber nicht.

„Gegen einen Gegner, der um den Klassenerhalt kämpft und dementsprechend alles investieren wird, brauchen wir einmal mehr die volle Intensität in unserem Spiel, um eine gute Leistung abrufen zu können“, sagte VfB-Coach Sebastian Hoeneß im Vorfeld der Partie.
Mittlerweile sind die Aufstellungen bekannt. Die Schwaben rotieren ein wenig, aber es stehen trotzdem hochkarätige Spieler wie Deniz Undav, Jamie Leweling oder Angelo Stiller in der Startelf. Werder setzt derweil auf eine Fünferkette und will vor allem das Zentrum schließen.
Die Aufstellungen im Überblick
VfB Stuttgart: Nübel, Assignon, Jacquez, Zagadou, Mittelstädt, Andres, Stiller, El Khannouss, Leweling, Tomas, Undav
Werder Bremen: Backhaus, Sugawara, Stark, Pieper, Coulibaly, Deman, Stage, Lynen, Schmidt, Puertas, Milosevic

