Jamal Musiala musste nach seinem Comeback erst einmal ein wenig in Fahrt kommen, sich auch an die steigende Belastung gewöhnen. Es gab auch eine Schmerzreaktion im vorher schwer verletzten Bein des Offensivspielers des FC Bayern, was ihn noch einmal zu einer kurzen Pause zwang.
Seit einigen Partien aber ist Musiala wieder auf dem Weg zu alter Stärke. Fünf Spiele, sechs Scorer: So sieht es momentan beim Bayern-Star aus. Der Offensivspieler findet mehr und mehr in den Rhythmus. Es funktioniert noch nicht alles, aber auf den Spieler kann man sich mehr und mehr verlassen.
Und er wird belastbarer. Jetzt stehen die Spiele gegen PSG auf dem Programm und dort wird man gerade in Abwesenheit von Spielern wie Tom Bischof, Serge Gnabry und Raphael Guerreiro sehr auf Musiala angewiesen sein.
Musiala muss jetzt den letzten Schritt machen
Auch beim DFB schaut man natürlich genau hin. Schließlich soll Musiala auch bei der WM 2026 ein wichtiger Spieler sein. Geht es nach Didi Hamann, dem Sky-Experten, dann fehlt Musiala gar nicht mehr so viel, um eine gute Rolle zu spielen. „Ich habe vor Wochen gesagt, dass die WM kein Thema ist, weil er nur viele Kurzeinsätze hatte. Da hat sich jetzt geändert. Jetzt haben sie noch einige Spiele und da schauen wir auch mal, wie er da spielt. Der Bundestrainer wird sich noch Zeit lassen, weil er ihn unbedingt mitnehmen will“, so Hamann einleitend bei Sky90.

Für den ehemaligen Nationalspieler hat der DFB in der Angriffsreihe kein großes Problem: „Offensiv ist immer noch viel los, wir haben einen Karl, einen El Mala, auch einen Führich, die alle in Topform nicht die Qualität von Musiala in Topform haben, aber auch eine gute Form haben oder hatten.“
Wichtig sei jetzt vor allem, dass der Bayern-Star zeigt, dass er jetzt auch konstant den Unterschied machen kann. „Dass man auf Musiala wartet, das verstehe ich. Aber jetzt muss er in den entscheidenden Spielen auch weiter unter Beweis stellen, dass er die Leistungen bringen kann, die man von ihm erwartet“, so Hamann.

