Der FC Bayern München will seinen Kader auf der ein oder anderen Position verändern. Die Abgänge von Raphael Guerreiro und Leon Goretzka sind schon fix. Diese müssen natürlich auch aufgefangen werden.
Schon jetzt ist klar, dass der FC Bayern die Rückkaufoption für Noel Aseko aktiviert hat. Der U21-Nationalspieler bringt die Saison noch für Aufstiegsanwärter Hannover in der 2. Bundesliga zu Ende, danach geht es im Sommer nach München.
Der klare Plan des FC Bayern sieht vor, dass der Youngster erst einmal die Zeit bekommt , um sich in der Vorbereitung zu beweisen. Dort wird er nämlich direkt zu Beginn einsteigen können, während die WM-Fahrer noch Urlaub haben.
Aseko und Eichhorn: So plant der FC Bayern
Intern laufen die Planungen, die Verantwortlichen und Vincent Kompany befinden sich schon im Austausch. Und: Kompany hat laut Informationen der SportBILD auch schon mit Aseko telefoniert, ihm erklärt, wie er ihn sieht und welche Chance er beim FC Bayern hat. Das ist durchaus interessant, denn das könnte bedeuten, dass der Rekordmeister keinen externen Transfer im Mittelfeld tätigt.

Bayern ist allerdings auch einer von einem Dutzend Topklubs, die sich mit Kennet Eichhorn (16) von Hertha BSC beschäftigen. Bayern will versuchen ihn zu holen, aber das gilt auch für Teams wie Manchester United, den BVB, PSG, den FC Barcelona oder Real Madrid. Die Berater des Youngsters führen viele Gespräche, auch Bayern hat bereits vorgefühlt.
Warum Bayern trotz Aseko an Eichhorn dran ist: Der Spieler kann für zehn bis zwölf Millionen Euro wechseln, in dem Bereich liegt die Ablösesumme, die im Vertrag festgeschrieben ist. Heißt also, dass ein Eichhorn-Deal nichts daran ändern würde, dass im Mittelfeldzentrum nicht viel Geld ausgegeben werden soll. Es ist also auch durchaus vorstellbar, dass Eichhorn und Aseko in der Vorbereitung für Bayern auf sich aufmerksam machen können. Und man dann entscheidet, wie man weiter vorgeht.

