Julian Alvarez gilt als einer der besten Stürmer des internationalen Fußballs. Atletico Madrids Trainer Diego Simeone hat nun öffentlich bestätigt, dass gleich mehrere europäische Topklubs den argentinischen Angreifer auf dem Zettel haben. Demnach sollen sich unter anderem Arsenal, Paris Saint Germain und der FC Barcelona mit einer Verpflichtung des Stürmers beschäftigen.
Die anwesenden Journalisten staunten nicht schlecht, als der Trainer im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Champions League Halbfinale zwischen Atletico und Arsenal recht offen über die Transfergerüchte sprach. Simeone machte jedoch deutlich, dass das Interesse an Alvarez aus seiner Sicht wenig verwunderlich sei. Der 26-Jährige sei ein außergewöhnlicher Spieler, weshalb es normal sei, dass Klubs wie Arsenal, PSG oder Barcelona ihn beobachten.
Simeone: Alvarez soll bleiben
Trotz des offenkundigen Interesses deutet nach Informationen von „Sky Sport“ derzeit allerdings wenig auf einen Transfer hin. Atletico Madrid soll nicht daran denken, den Weltmeister von 2022 im Sommer abzugeben. Selbst wenn Alvarez einen Wechselwunsch hinterlegen sollte, würde der spanische Spitzenklub dem Vernehmen nach eine Ablose in Hohe von rund 130 Millionen Pfund aufrufen.
Wenngleich die Gunners dem Bericht zufolge ernsthaft nach einem weiteren Stürmer Ausschau halten. Victor Gyökeres konnte die Erwartungen nach seinem Wechsel bislang nicht erfüllen, zudem bereitet die Verletzungsanfälligkeit von Kai Havertz weiterhin Sorge. Da Arsenal-Sportdirektor Andrea Berta Alvarez einst selbst nach Madrid geholt hat und ihn entsprechend bestens kennt, liegt ein starkes Interesse nahe. Doch auch PSG und Barcelona werden weiterhin als ernsthafte Interessenten genannt.
Der Angreifer wechselte 2024 für rund 75 Millionen Pfund von Manchester City nach Madrid und hat sich dort schnell zum absoluten Top-Stürmer entwickelt. Seit seinem Wechsel kommt der 26-Jährige auf 48 Tore in 104 Pflichtspielen fur die Rojiblancos und hat seine Klasse damit auch in La Liga eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Ein Abschied im Sommer gilt derzeit dennoch als eher unwahrscheinlich. Zu groß ist der sportliche Wert von Alvarez für Atletico, zu hoch wären zugleich die finanziellen Hürden für potenzielle Käufer. Da mit Antoine Griezmann bereits ein absoluter Leistungsträger und eine Identifikationsfigur vor dem Abschied steht, dürfte ein zusätzlicher Verlust seines kongenialen Sturmpartners die Fans des Champions-League-Halbfinalisten besonders hart treffen.

