Es sollte ein historischer, beeindruckender und auch packender Abend auf Schalke werden. Königsblau hatte nämlich die Chance, schon am 32. Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf den Aufstieg zu fixieren.
Dafür musste ein Sieg eingefahren werden. Was einfach klingen mag, kann vor allem in einer solchen Situation gegen einen Gegner aus dem Abstiegskampf etwas zäh werden. Vor allem dann, wenn der Gegner kämpft ohne Ende.
Schalke ging aber nach den letzten Wochen als klarer Favorit in das Duell mit den Düsseldorfern. S04 schlug zuletzt unter anderem Elversberg und Paderborn, drehte jeweils einen Rückstand.
Schalke beginnt sehr gut
Die Stimmung war absolut fantastisch, die Fans lieferten schon von Beginn an die nötigen Rahmenbedingungen. Und Schalke begann auch durchaus munter, war sehr aktiv, wie auch in den letzten Wochen schon. Die ersten Abschlüsse hatten die Königsblauen auch auf ihrer Seite. Es war ein absolut guter Auftritt der Schalker in den ersten Minuten. Düsseldorf wollte Nadelstiche setzen, kam aber kaum aus der eigenen Hälfte.
Nach 14 Minuten explodierte die Arena dann erstmals. Nach einem leichten Ballverlust der Fortuna wurde schnell umgeschaltet, Kenan Karaman sorgte mit einer sehr schönen Ballbehandlung dafür, dass er in Abschlussposition kam und schoss den Ball perfekt in das lange Eck. Nach 18 Minuten flog ein Aouchiche-Freistoß an den Außenpfosten. Schalke blieb dran. Nach etwa 25 Minuten wurde das Spiel dann ausgeglichener und verflachte dementsprechend auch ein wenig.

Düsseldorf kam allmählich zu mehr Ballbesitz, nahm den Druck raus und dann wurden die Chancen auf beiden Seiten bedeutend weniger. Das 1:0 für Schalke war auch der Stand zur Pause.
Schalke schafft den Aufstieg
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Schalker Motto, es mit kontrollierter Offensive zu versuchen. Die Königsblauen hatten wieder die ersten Akzente im Spiel nach vorne, ohne dabei wirklich zwingend zu werden. Düsseldorf kam dann nach 55 Minuten langsam besser ins Spiel. Erst gab es eine gute Chance, aber es lag eine Abseitsstellung vorm danach musste Loris Karius mal eingreifen und eine sehr gute Parade zeigen. Schalke hatte seinerseits eine gute Umschaltchance nach einer Stunde, doch der Angriff war nicht perfekt ausgespielt und Karaman musste aus spitzem Winkel abschließen.
Düsseldorf wurde dann etwas stärker, hatte eine gute Möglichkeit nach eine ruhenden Ball, aber hier lag eine Abseitsituation vor. Um ein Zeichen zu setzen brachte Miron Muslic in der Folge Edin Dzeko, der sein Comeback feierte. Es dauerte trotzdem lange bis es wieder eine Chance gab. In der 89. Minute hätte Karaman den Deckel draufmachen können, doch er scheiterte alleine vor Kastenmeier. Eine große Druckphase von Düsseldorf gab es aber auch nicht mehr, so ging es tief in die Nachspielzeit und Schalke war weiter wach, holte sich die Zweikämpfe, klärte die Bälle effektiv.

