Der FC Arsenal gewann sein Heimspiel gegen den FC Fulham eindrucksvoll und scheint gerüstet für den Saisonendspurt.
In den vergangenen Wochen drohten die Gunners sämtliche Titelchancen zu verspielen. Zunächst verloren sie das EFL-Cup-Finale gegen Manchester City, ehe sie bei Zweitligist Southampton aus dem FA-Cup ausschieden und auch noch die Pole-Position in der Premier League hergaben. Chancen auf die erste Meisterschaft seit 2004 bestehen aber weiterhin. Am Samstagabend bezwang Arsenal den FC Fulham nach einem vor allem im ersten Abschnitt höchst überzeugenden Auftritt mit 3:0.
Der Vorsprung auf Manchester City beträgt nun bei zwei mehr absolvierten Spielen sechs Punkte sowie vier Tore, wobei der Konkurrent am Montagabend noch ein unangenehmes Auswärtsspiel bei Everton absolvieren wird. Trainer Mikel Arteta konstatierte daher (via Guardian): „Das war ein entscheidendes Spiel. Wir wissen, wie wichtig dieser Sieg ist, wie wir ihn errungen haben und welche Bedeutung die Tordifferenz in der Premier League hat.“
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Arteta richtet Fokus schon auf Atlético
Weiter wollte er sich mit der Lage in der Premier League nicht beschäftigen. Denn schon am Dienstag absolviert sein Team das Champions-League-Halbfinalrückspiel gegen Atlético. Das erste Duell in Madrid endete ausgeglichen (1:1), sodass große Hoffnungen auf die erste Endspielteilnahme seit zwei Dekaden vorhanden sind. Die Darbietung habe „viel Energie für das nächste Spiel“ geliefert, das aus Sicht des Coaches „eines der größten in der Geschichte dieses Stadions sein wird“.
Schon jetzt steht für Arteta fest: „Was diese Jungs geleistet haben – nicht nur jetzt, sondern während der gesamten Saison, um so viele Spiele zu gewinnen – ist bemerkenswert.“ Mit Blick auf den Showdown in der Champions League sieht er das Momentum auf Seiten von Arsenal: „Ich glaube, das wird uns am Dienstag helfen. Was wir jetzt wollen, ist, diesen Schwung, diese Energie und diesen Glauben mit in den Dienstag zu nehmen.“

Eine zentrale Rolle könnte dann Bukayo Saka einnehmen, der an zwei Treffern beteiligt war und ein insgesamt überragendes Startelf-Comeback gab. Angesichts der klaren Pausenführung nahm ihn Arteta schon zur Pause wieder vom Feld. „Wir hatten bei einigen Spielern frische Beine. Das hat man deutlich gemerkt, denn die individuellen Leistungen stiegen und das Team spielte auf eine andere Art und Weise“, stellte der auf insgesamt fünf Positionen rotierende Trainer fest und hofft, dass die verbesserte Frische auch gegen Atlético, das seit Wochen im Ligabetrieb nur noch das Nötigste tut, den Ausschlag geben kann.
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