Offenbar hätte Klublegende Zinedine Zidane in der laufenden Spielzeit erneut bei Real Madrid anheuern können. Doch der Franzose sagte das Angebot der Königlichen ab.
Es ist eine Saison zum Vergessen für Real Madrid. Nach dem verkorksten Intermezzo mit Hoffnungsträger Xabi Alonso, der schon nach wenigen Monaten auf der Trainerposition seine Koffer packen musste, läuft es auch unter dem neuen Trainer Alvaro Arbeloa nicht besser.
In La Liga befinden sich die Blancos weit hinter dem großen Konkurrenten FC Barcelona nur auf Platz zwei wieder, in der Champions League erfolgte das Ausscheiden schon im Viertelfinale gegen den FC Bayern. Dabei hätte Anfang diesen Jahres auch ein anderer vakanter Name auf der Trainerbank sitzen können.
Ende 2025: Gespräche zwischen Perez und Zidane – doch der sagte ab
Wie die spanische Zeitung AS berichtet, soll es demnach Ende des vergangenen Jahres Gespräche zwischen Klubpräsident Florentino Perez und Zinedine Zidane gegeben haben. Letzterer war schon zweimal Trainer der Königlichen, zudem spielte er in seiner aktiven Fußballerkarriere in der spanischen Hauptstadt.
Dem Bericht zufolge soll Perez damals schon den 53-jährigen Franzosen als Nachfolger für den bereits angezählten Xabi Alonso im Visier gehabt haben. Doch Zidane hatte dem französischen Verband bereits eine Zusage erteilt, nach der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko die französische Nationalmannschaft von Didier Deschamps zu übernehmen.
Entsprechend kam eine Rückkehr für den einstigen Fußballstar nicht in Frage. Ob die Saison unter Zidane anders verlaufen wäre, ist fraglich. Jedenfalls war der ehemalige Mittelfeldspieler als Trainer bereits zwischen 2016 und 2018 sowie 2019 und 2021 mit den Madrilenen erfolgreich, holte gleich dreimal den Champions-League-Titel in Serie.

Von diesen Zeiten ist in Madrid aktuell wenig zu sehen. Erst jüngst schrieb die Mundo Deportivo, dass das interne Klima bei den Blancos auf dem absoluten Tiefpunkt angekommen sei. „Die Kabine der Königlichen ist zu einem wahren Pulverfass geworden“, wird in dem Bericht geschrieben. Die Spannungen zwischen Spielern und Trainer waren schon unter Alonso ein ausschlaggebender Punkt für dessen Entlassung, unter Arbeloa soll es nun aber nicht viel besser laufen.

