Der FC Barcelona hat sich am 35. Spieltag der LaLiga zum Meister gekrönt. Ausgerechnet im Classico gegen Real Madrid sicherte sich die Mannschaft von Hansi Flick durch einen ungefährdeten 2:0 Erfolg den Titel.
Auf Seiten der Katalanen ließ Hansi Flick Kapitän Raphinha und Robert Lewandowski auf der Bank, dafür starteten Ferran Torres und Marcus Rashford. Alvaro Arbeloa musste auf Mbappe und Federico Valverde verzichten, zudem verletzte sich Dean Huijsen beim warmmachen, dafür startete Raul Asencio.
Emotional wurde es schon vor Spielbeginn, als im Camp Nou mit einer Schweigeminute an den verstorbenen Vater von Hansi Flick erinnert wurde.
Frühe Führung für Barcelona
Real kam zwar in Person von Vinicius zum ersten Abschluss der Partie, doch danach übernahm Barcelona schnell das Kommando. Nach einem Foul von Rüdiger an Ferran Torres übernahm Marcus Rashford einen Freistoß aus 17 Metern und setzte ihn unhaltbar in den Winkel. Courtois war zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.
Die Gastgeber blieben auch nach der Führung die klar bessere Mannschaft. Barcelona kombinierte sich immer wieder durch das Mittelfeld, während Real kaum Zugriff bekam und fast nur auf lange Bälle hinter die Kette setzte. Nach 18 Minuten folgte dann das nächste Highlight. Fermin flankte den Ball in den Strafraum, Dani Olmo legte mit einer starken Hackenablage direkt für Ferran Torres auf, der aus elf Metern trocken ins linke Eck zum 2:0 abschloss.
Erst danach kam Real etwas besser ins Spiel. Gonzalo traf nach einem langen Ball nur das Außennetz, wenig später musste Eric Garcia in letzter Sekunde gegen Vinicius Junior retten. Tchouameni setzte einen weiteren Versuch aus dem Rückraum daneben.
Wirklich kippen ließ sich das Spiel damit aber nicht. Barca blieb die bessere, klarere und gefährlichere Mannschaft. Kurz vor der Pause hätte Rashford nach Steilpass von Ferran sogar noch das dritte Tor nachlegen können, scheiterte diesmal aber an Courtois. So blieb es bei einem 2:0, das aus Real-Sicht noch schmeichelhaft wirkte.


