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90PLUS » „Noch nie so wenig Hoffnung“: Kroos rechnet mit Real Madrid ab!
La Liga

„Noch nie so wenig Hoffnung“: Kroos rechnet mit Real Madrid ab!

Till Gabriel
12.05.26, 19:15
Till Gabriel
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Das Chaos bei Real Madrid beschäftigt auch Vereinslegende Toni Kroos. Nach dem Clasico fällt der Weltmeister ein hartes Urteil.

Durch das 0:2 gegen den Erzrivalen aus Barcelona steht fest, dass die Königlichen seit dem Abschied von Kroos 2024 weiter ohne Titel bleiben. Zwei Jahre ohne Trophäe seien in der spanischen Hauptstadt „sehr schwer durchzuwinken“, sagte der langjährige Spielmacher in seinem Podcast „Einfach mal Luppen„.

„Zwei sind nicht akzeptabel. Punkt. Das ist das Selbstverständnis von Real. Das wissen auch alle“, so Kroos weiter. Beim Clasico hatte er von Beginn an wenig Hoffnung, dass seine Ex-Kollegen das Ruder rumreißen können: „Ich hatte noch nie irgendwie so wenig Hoffnung. Ich war ehrlich gesagt auch froh, als er vorbei war. Ich sage ja nicht, dass sie nicht motiviert waren. Aber es reicht halt einfach nicht. Es reicht nicht – auf vielen Ebenen.“

Handgreiflichkeiten, Starallüren und die Trainerfrage: Real im Chaos

Man habe sich zwar „vernünftig verkauft“ und ist nicht unter die Räder gekommen, betonte Kroos, aber: „Barcelona hatte genug mit dem 2:0. Und so war es ein Spiel, wo glaube ich alle in der 60. Minute unterschrieben hätten: ‚Komm, pfeif ab.'“ Während die Katalanen im eigenen Stadion im größten Ligaspiel des Jahres den Titel feiern durften, gaben sich die Real-Profis nach Abpfiff zumindest als gute Verlierer.

Bei den Königlichen hängt seit Wochen nicht nur sportlich der Haussegen gewaltig schief. Auf dem Trainingsgelände gerieten zuletzt Federico Valverde und Aurelien Tchouameni mehrfach aneinander, der Uruguayer zog sich während der Auseinandersetzung ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Beide Spieler wurden für die Handgreiflichkeit mit einer hohen Geldstrafe belegt.

Toni Kroos
Foto: Getty Images

Ärger gab es zudem um Kylian Mbappe, der während einer Verletzungspause in Italien weilte und nicht zu einem Spiel seiner Mannschaft im Stadion erschien. Im Netz ging sogar eine Petition viral, die das Aus des Torjägers bei den Blancos forderte. Abgesehen von all den Nebenkriegsschauplätzen muss darüber hinaus auch noch die Zukunft von Trainer Alvaro Arbeloa geklärt werden. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass der Spanier in der kommenden Saison nicht mehr an der Seitenlinie stehen wird.

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